


Dieser Informationsservice fokussiert auf die konsolidierte Information und Interpretation der aktuellen und zu erwartenden Geschehnisse, Veränderungen und Impulse am globalen Transport- und Logistikmarkt mit Schwerpunkt Luft- und Seefracht von/nach Österreich. Das Format umfasst Ad-hoc-Meldungen sowie umfassende periodische Marktupdates und Reports. Automatische Push-Notifications können auf dieser Seite abonniert werden.
Die Deutsche Bahn startet seit dem 02.01.2026 umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an zentralen Schienengüterverkehrsachsen im deutschen Netz. Diese Maßnahmen sind Teil der groß angelegten Generalsanierung des Hochleistungsnetzes, in deren Rahmen tausende Kilometer Schienen erneuert und modernisiert werden sollen, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit langfristig zu steigern. Laut vorliegenden Informationen werden zwischen 2026 und 2028 auf zentralen Güterverkehrsachsen zwischen Bayern und Österreich monatelange Vollsperrungen von Relationen umgesetzt. Dazu gehören u. a. die Strecken Regensburg–Passau sowie in den Folgejahren München–Rosenheim–Salzburg.
Aufgrund der Bauarbeiten ist insbesondere im Schienengüterverkehr zwischen Österreich und den norddeutschen Seehäfen mit folgenden Effekten zu rechnen:
Diese Auswirkungen betreffen sowohl den nationalen als auch den grenzüberschreitenden Güterverkehr je in beide Richtungen und können zu Verzögerungen in der Transportplanung führen.
Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und werden Sie laufend über Veränderungen, konkret betroffene Korridore und operative Maßnahmen informieren.
Bei Rückfragen oder individuellen Planungsbedarfen stehen Ihnen Ihre ACS Logistics Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Reciprocal Tariffs sowie einen zusätzlichen wichtigen Punkt im Bereich der Autoersatzteile informieren.
Am 09.04. wurde bekannt gegeben, dass die zuvor angekündigten Zölle für einen Zeitraum von 90 Tagen auf einheitlich 10% gedeckelt werden – mit Ausnahme von China.
Für China wurden die Zölle ursprünglich auf 34% festgesetzt, am 08.04. auf 84% erhöht (siehe Abschnitt 2 der Bekanntmachung "Tarifferhöhung") und nun auf 125% angehoben.
Diese Information wurde bislang ausschließlich von Donald Trump über X (ehemals Twitter) veröffentlicht und außerhalb des Weißen Hauses mündlich vom Finanzminister bestätigt.
Bislang liegt noch kein offizielles Regierungsdokument vor, das die 90-tägige Pause, die Erhöhung auf 125% für China oder weitere Details erklärt und verbindlich festhält. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein solches Dokument in Kürze veröffentlicht wird.
Aus AT/EU-Sicht bedeutet dies aktuell eine Atempause mit einem Aufschlag von lediglich 10% auf bestehende Zölle und Abgaben. wie es nach Ablauf der 90 Tage Frist weiter geht und ob es dann tatsächlich zur Umsetzung des 20%igen zusätzlichen Zolltarifs kommt oder nicht bleibt bis auf weiteres offen.
Am 26. März wurde die Proklamation zur Anpassungen bei der Einfuhr von Automobilen und Autoersatzteilen in die USA gemäß Section 232 veröffentlicht. (Diese Section betrifft Sektoren/Produkte, die als kritisch eingestuft werden – wie Aluminium, Stahl, Automobile und Autoersatzteile.)
Während der 25%ige Zoll auf Automobile bereits am 03.04. in Kraft getreten ist, gilt der 25%ige Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. Die betroffenen Zoll-Tarifnummern sind in Anhang I (B)(g) aufgeführt.
Für AT/EU bedeutet dies: Da diese Zoll-Tarifnummern unter Section 232 fallen, sind sie zwar vom Reciprocal Tariff (derzeit 10%) ausgenommen, unterliegen jedoch ab dem 03.05. einem 25%igen Zoll, welcher zusätzlich zu den bereits bestehenden staatlichen Abgaben hinzukommt.
Unsere Trade & Compliance Experten beobachten die Entwicklungen in diesem Spannungsfeld kontinuierlich gemeinsam mit unseren Partnern in USA und wir berichten hier in unserem Market Situation Monitor sobald neue relevante Updates verfügbar sind.
Sollten Sie konkrete Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.

USA – Einführung Reziproker Zolltarife
Die Monate April und Mai gehören in Mexiko zu den wärmsten Monaten im Jahr. Das ist die sogenannte Heat Season. Durch die enorme Hitze haben die Flieger physikalisch einen viel geringeren Auftrieb und die Triebwerke eine geringere Leistung. Um das zu kompensieren, reduzieren die Luftfahrtgesellschaften das Startgewicht durch Anpassung der Fracht und Passagiere. Bei gleichbleibender Nachfrage und stark reduzierter Kapazität schnellen die Preise nach oben.
Wir wissen, dass die Heat Season in den letzten Jahren eine immer wiederkehrende Herausforderung war welche erhebliche Auswirkung auf den Transport und den Preis haben kann. Die aktuelle Situation auf dem Verkehrsweg Luftfracht stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt wird der April als eine Phase mit geringem Risiko erwartet, während Anfang Mai ein mittleres Risiko bestehen kann, mit der Möglichkeit, dass es unerwartet zu einem hohen Risiko eskaliert.
Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Situation außer Kontrolle geraten kann und wir an einen Punkt gelangen, an dem die einzige Möglichkeit, die Fracht mit einem bestimmten Zeitplan zu bewegen, nur unter Express-Tarifen besteht.
Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Ost- und Golfküste der USA und ihre Arbeitgeber gaben gestern, am Abend des 8. Jänners bekannt, dass sie eine vorläufige Einigung über einen neuen Sechs-Jahres-Rahmenvertrag erzielen konnten. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin nach dem aktuellen Vertrag zu arbeiten, bis die Gewerkschaft mit ihrem gesamten Tarifausschuss zusammentreten und eine Ratifizierungsabstimmung ansetzen kann und die USMX-Mitglieder die Bedingungen des endgültigen Vertrags ratifizieren können. Damit kann die befürchtete Arbeitsniederlegung am 15. Jänner 2025 und folgeschwere wirtschaftliche Schäden durch großflächige Lieferkettenstörungen abgewendet werden.
Die International Longshoremen's Association (ILA) und die Arbeitgebergruppe United States Maritime Alliance (USMX) bezeichneten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung als "Win-Win". Der Deal beinhaltet eine Lösung für die Automatisierung, die das heikelste Thema auf dem Tisch war.
Aufgrund dieser rechtzeitigen Einigung vor Ablauf der Frist, sind keine daraus resultierenden Einschränkungen in der Hafenabfertigung zu erwarten.
Wir möchten Sie erneut auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen’s Association (ILA) und der United States Maritime Alliance (USMX) aufmerksam machen. Diese betreffen wie schon im Oktober die Häfen an der Ost- und Golfküste der USA, welche auch wichtige Knotenpunkte für viele Routen in das US-Hinterland bilden.
Die Verhandlungen, welche eine Einigung zur Verlängerung des Rahmenvertrages bis spät. 15. Januar 2025 erfordern, sind zuletzt in Stocken geraten, sollen jedoch lt. US-Medienberichten am 7. Januar fortgesetzt werden, so dass der USMX und der ILA nur acht Tage Zeit bleiben, um sich auf einen neuen Rahmenvertrag zu einigen.
Der Streitpunkt liegt in der Einführung von Automatisierungstechnologien. Die ILA lehnt diese Technologien entschieden ab, da sie diese als Bedrohung für Arbeitsplätze sieht, während die USMX auf Modernisierung zur Effizienzsteigerung setzt. Somit kann ein erneuter Streik ab dem 16. Januar 2025 nicht ausgeschlossen werden, da die ILA bereits ihre Bereitschaft zu Arbeitsniederlegungen signalisiert hat, sofern keine Einigung erzielt wird. Ein solcher Streik würde in Abhängigkeit der Dauer zu erheblichen Störungen in den Lieferketten führen, einschließlich Verzögerungen und Einschränkungen beim Warenumschlag in den betroffenen Häfen.
Bitte beachten Sie zusätzlich, dass die ersten Reeder bereits einen Zuschlag für den Fall des Streiks angekündigt haben. Dieser "Emergency Port Charge (EPC)" liegt nach ersten Informationen bei bis zu USD 3.000,- / 40ft Container. Durch das mögliche Risiko und die bereits zu erwartenden Kosten steigt auch das Ratenniveau für Luftfracht im Trade von Europa nach USA deutlich an.
Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu finden und Ihre Sendungen soweit möglich abzusichern bzw. Sie bestmöglich über den aktuellen Stand zu beraten. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.
Heute Nacht haben die International Longshoreman Association (ILA) und die United States Maritime Alliance (USMX) eine vorläufige Vereinbarung über Löhne getroffen und sich daraufhin geeinigt, den dreitägigen Streik an den Häfen der Ost- und Golfküste der USA zu beenden.
Sie haben zugestimmt, die Arbeit in den Häfen am Freitag, 4. Oktober wieder vollständig aufzunehmen und die Verhandlungen über die verbleibenden Themen bis zum 15. Januar fortzusetzen.
Es gibt einen Rückstau von Schiffen, die vor den meisten betroffenen Häfen vor Anker liegen und dementsprechend wird es zu temporären Rückstaus an den Terminals und in Folge Verspätungen bei den Abfertigungen kommen.
Einige Reedereien haben Schiffe zu Häfen in Kanada, der Karibik und Panama umgeleitet oder vorgesehen Fracht an anderen als den ursprünglich vorgesehenen Häfen zu entladen. Diese Balancing-Maßnahmen müssen natürlich seitens der Reeder abgearbeitet werden.
Mit der Beendigung des Streiks nach drei Tagen, konnte das schlimmste abgewendet werden. Die in dieser Zeit aufgebauten Rückstaus vor und in den Häfen wird zu temporären, jedoch in Anbetracht des eigentlichen Risikos überschaubaren Verzögerungen bei der Abfertigung in den Häfen führen. Aktuell geht man von ca. zwei Wochen aus bis die entstandenen Unregelmäßigkeiten in den betroffenen Häfen abgearbeitet sein werden.
Wir werden diese Situation natürlich bis zum finalen Abschluss der Verhandlungen im Auge behalten und über etwaige relevante Updates informieren.
Modalität: Seefracht
Status: 4/5 – kritisch
Laut CNBC sind über 45.000 Hafenarbeiter der International Longshoremen's Association (ILA) wie angekündigt am 1. Oktober um 12:01 Uhr (EST) in einen landesweiten Streik getreten, nachdem keine Einigung mit der United States Maritime Alliance (USMX) erzielt werden konnte.
Es wird berichtet, dass die ILA ein Last-Minute-Angebot der USMX am Montag abgelehnt hat, dass eine Lohnerhöhung von 50 % über 6 Jahre und ein Versprechen zur Beibehaltung der Automatisierungsgrenzen aus dem aktuellen Vertrag beinhaltete. Darüber hinaus lehnt die ILA derzeit die Bitte der USMX ab, den aktuellen Vertrag während der Verhandlungen zu verlängern.
Der Streik betrifft nach aktuellem Stand 36 bedeutende Häfen – darunter Boston, New York/New Jersey, Philadelphia, Wilmington, Baltimore, Norfolk, Charleston, Savannah, Jacksonville, Tampa, Miami, Port Everglades, New Orleans, Mobile und Houston – und es wird erwartet, dass die Abfertigungen von Frachtschiffen somit an gesamten der Ost- und Golfküste der USA für die Dauer des Streiks zu erheblichen Verzögerungen führen.
Experten gehen davon aus, dass ein einwöchiger Streik die US-Wirtschaft fast 4 Milliarden Dollar kosten und Lieferkettenunterbrechungen und Verzögerungen bis Mitte November verursachen könnte. Ein zweiwöchiger Streik könnte Verzögerungen und Funktionsstörungen der Lieferkette bis Januar verursachen.
Infolge der aktuellen Lage haben erste Reeder wie HAPAG LLOYD oder A.P. Moller-Maersk bereits angekündigt zusätzliche Gebühren („Disruption Surcharges“) zu erheben, um die dadurch steigenden Betriebskosten zu decken.
Was bedeutet das für Sie?
Ein Termin für erste Verhandlungsgespräche und somit ein Ende des Streiks ist aktuell nicht absehbar.
Wir werden Sie über unseren Market Situation Newsletter über relevante News und Updates zum Streik am Laufenden halten.
Darüber hinaus steht Ihnen unser Sea Freight Solutions Team bei konkreten Fragen bzw. für allfällige Beratungsgespräche gerne zur Verfügung.


Wir informieren Sie pro-aktiv, wenn es neue Updates gibt. E-Mail eintragen und von aktuelle Marktinfos profitieren.

USA – Einführung Reziproker Zolltarife

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht
Zeigt Ihnen frühzeitig mögliche Lieferkettenprobleme mit Handlungsempfehlungen.
Dieses Format wird in periodischen Zeitintervalle von unseren Experten erstellt und für Sie veröffentlicht.
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Aufgrund weiter steigender Fallzahlen in Shanghai und einem strikten Festhalten der chinesischen Regierung an der Zero-Covid-Policy wurde der Lockdown nun auf unbestimmte Zeit verlängert.
Offiziellen Aussagen zur Folge soll währenddessen der Betrieb am größten Hafen sowie am drittgrößten Frachtflughafen der Welt weiter laufen. Die Realität stellt sich mittlerweile jedoch anders dar. Zahlreiche Airlines haben Ihre Frachtverbindungen von/nach Shanghai als auch Zhengzhou vorübergehend ausgesetzt. Luftfrachten werden mittlerweile weitgehend auf umliegende Ausweichflughäfen wie Peking, Qingdao, Tianjin, Ningbo umgeroutet, da in Shanghai lockdownbedingte Personalmangel an den Terminals für die Abfertigung herrscht. Dies bedarf jedoch wiederum einem Nachlauf Service per LKW von diesen Flughäfen nach Shanghai, was aufgrund des anhaltenden Fahrer- und LKW Mangels ebenfalls nur schleppend funktioniert.
Insgesamt werden nach nunmehr einem Monat Lockdown von Shenzhen bis Shanghai mittlerweile die Auswirkungen daraus sichtbar. Nahezu alle großen Wirtschaftszentren in Nordchina sind betroffen und neben der Logistikinfrastruktur ist auch die Produktion der Fabriken stark reduziert wenn nicht komplett herunter gefahren worden.
Experten gehen aus aktueller Sicht von mindestens weiteren zwei Wochen des harten Lockdowns in Shanghai aus. Dementsprechend ist von einer verzögerten Entfaltung der Auswirkungen aus diesem Lockdown in den nächsten 4-8 Wochen im Rest der Welt auszugehen. Die unmittelbaren Folgen daraus werden einmal mehr anhaltende Kapazitätsengpässe, nicht verfügbares Containerequipment, instabile Fahrpläne, Überlastungen und Rückstaus an Terminals in Häfen und Flughäfen sowie eine hohe Volatilität bei den Frachtraten sein.
Frachtraten: Aufwärtstrend auf bereits hohem Niveau
Frachtraum: kritisch
Kapazitäten: kritisch
Trendvorschau: auf Sicht der nächsten vier Wochen ist keine Entspannung in Sicht
Seit Wochen sehen wir auf der Tradelane von Europa nach Mexiko sowohl per Seefracht als auch Luftfracht steigende Frachtraten bei fehlenden Kapazitäten. Beim Import aus Mexiko kam es vor allem am Seeweg seit einigen Wochen vermehrt zu Verzögerungen und immer stärkeren Engpässen bei der Equipment/Container-Verfügbarkeit. Diese erhöhte Unsicherheit für die Lieferkettenplanung führte in der vergangenen Woche schlagartig zu massiven Verlagerungen geplanter Seefrachtvolumen zur Luftfracht was die ohnehin bereits limitierten Luftfrachtkapazitäten binnen weniger Tage auf ein neues Niveau eskalieren ließ. Gegenwärtig ist von Mexiko nach Europa mit Planlaufzeiten von mindestens 14 Tagen bei enormen Ratenaufschlägen (tlw. +500% seit Mitte März) zu rechnen. Eine kurzfristige Entspannung ist aktuell nicht in Sicht.
Gestern wurde kurzfristig ein gestaffelter Lockdown über die 25 Mio. Einwohner Metropole Shanghai verhängt.
28.3. bis 1.4. → Pudong Area (ca. 11 Mio. Einwohner)
1.4. bis 5.4. → Puxi Area (ca. 14 Mio. Einwohner)
Grundsätzlich bleibt die Logistikinfrastruktur am Laufen, allerdings mit unweigerlichen Einschränkungen hinsichtlich Personalverknappung bei den Fahrern sowie an den Terminals am Airport und in den Häfen. Gleichzeitig führt der Lockdown auch zu einer starken Reduktion des Produktionsoutputs. Dementsprechend ist im Laufe der nächsten zwei Wochen mit spürbaren Auswirkungen im internationalen Frachtverkehr von und nach China zu rechnen. Erste Airlines informieren bereits von Flugstreichungen diese Woche von/nach Shanghai, um die zu erwartenden Abfertigungsprobleme in Shanghai vorzubeugen.
Die Lockdownsituation in der Millionenmetropole Shenzhen wurde am 20.3. wie geplant wieder beendet und so auch die Einschränkungen betreffend der Logistikinfrastruktur. In Shanghai sind noch vereinzelte partielle Lockdowns aufrecht, aber auch hier wird von einer weiter funktionierenden Infrastruktur und einem positiven Aufwärtstrend berichtet. Zudem werden die in China sehr strengen Covid-Maßnahmen schrittweise gelockert. Aktuell kommt es lediglich beim lokalen Trucking (Abholungen/Zustellungen) zu auffälligen Verzögerungen, nachdem das Fahrerpersonal der 24 bzw. 48 Std. Covid-Test-Report-Policy unterliegt was weiterhin zu zahlreichen Personalausfällen führt.
In China wurde die 17 Mio. Einwohner Metropole Shenzhen von 14.-20. März in einen weiteren Lockdown versetzt. Darüber hinaus steigt die Fallzahl und die damit verbundenen Maßnahmen auch in Shanghai, Changchun, Xian, etc. Die Logistik-Infrastruktur funktioniert bislang noch unverändert, allerdings ist im Laufe der nächsten Tage mit weiteren negativen Auswirkungen aufgrund zahlreich erwarteter Flugstreichungen und im schlimmen Fall auch Lahmlegungen div. Terminals zu rechnen. Lockdown-Gebiete werden strikt abgegrenzt was Häfen und Airports gegebenenfalls unerreichbar macht. Fahrer und Terminalpersonal unterliegt der 24 bzw. 48 Std. Covid-Test-Report-Policy was wiederum zu zahlreichen Personalausfällen führt.
ACS Logistics verhängt aufgrund des zunehmen eskalierenden Ukraine-Russland-Konflikts mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres einen Buchungsstopp für die Bahnverbindung der Transsib EU-CN-EU. Damit folgen wir u.a. der Empfehlung unseres Transportversicherers sowie zahlreichen internationalen Unternehmen, die bereits den gleichen Beschluss gefasst haben. Als Folge ist davon auszugehen, dass sich das gesamte Containervolumen der Transsib welches auf ca. 50.000 Container per Monat geschätzt wird unmittelbar auf den ohnehin bereits stark überlasteten See- und auch Luftweg verlagern wird.

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht mit Fokus auf Auswirkungen der Ukraine-Russland-Krise.

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht

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Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht