Market Situation Monitor

Dieser Informationsservice fokussiert auf die kon­soli­dierte Infor­mation und Inter­preta­tion der aktuellen und zu er­wart­enden Ge­scheh­nisse, Ver­änder­ungen und Impulse am globalen Trans­port- und Logis­tik­markt mit Schwer­­punkt Luft- und See­fracht von/nach Öster­reich. Das Format um­fasst Ad-hoc-Meldungen sowie um­fass­ende periodische Markt­updates und Reports. Auto­matische Push-Noti­fica­tions können auf dieser Seite abonniert werden.

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2026
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Nahost-Krise verschärft sich: Spürbare Auswirkungen auf globale Lieferketten

Seit unserem letzten Update vom 2. März hat sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft. Während zu Monatsbeginn vor allem die Unsicherheit rund um Luftfracht-Hubs und Transit-Lufträume im Fokus stand, sind inzwischen auch zentrale Infrastrukturen in der Golfregion direkt betroffen. Für österreichische Verlader bedeutet das: Die operative Unsicherheit bleibt nicht nur bestehen, sondern wirkt sich nun spürbarer auf Laufzeiten, Kapazitäten und Kosten aus.

Luftfracht: Der Korridor Europa–Asien bleibt störanfällig

Mehrere große Flughäfen in der Golfregion haben ihren Betrieb inzwischen teilweise wieder aufgenommen, allerdings meist mit stark reduzierten Flugplänen.
Dubai und Abu Dhabi arbeiten aktuell mit eingeschränkten Flugkorridoren und reduzierter Frequenz, während viele internationale Airlines ihre Flüge weiterhin aussetzen oder nur eingeschränkt durchführen.

Gleichzeitig bleibt die Lage fragil:

Am 16. März kam es erneut zu einem sicherheitsbedingten Zwischenfall in der Nähe des Flughafens Dubai, der kurzfristig zu Flugumleitungen und erneuten Betriebsunterbrechungen führte. Auch wichtige Hubs wie Doha operieren weiterhin nur mit eingeschränkten Sondergenehmigungen.

Für globale Luftfrachtketten bedeutet das weiterhin:

  • eingeschränkte Hub-Kapazitäten in der Golfregion
  • verlängerte Flugrouten aufgrund gesperrter Lufträume
  • volatile Flugpläne und kurzfristige Anpassungen

Besonders betroffen bleiben Transportrelationen zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Zeitkritische Sendungen müssen daher weiterhin mit erhöhten Laufzeiten und kurzfristigen Kapazitätsengpässen rechnen.

Seefracht: Großräumige Umroutungen werden zum Standard

Auch im Seeverkehr ist bislang keine Rückkehr zur normalen Routenführung erkennbar.

Mehrere große Containerreedereien – darunter Maersk, MSC, Hapag-Lloyd und CMA CGM – haben Transite durch zentrale Seewege im Nahen Osten weiterhin ausgesetzt.

Betroffen sind insbesondere:

  • Straße von Hormus
  • Bab-al-Mandab / Rotes Meer
  • teilweise Suez-Transit

Viele Dienste werden aktuell über das Kap der Guten Hoffnung umgeroutet, was die Transitzeiten zwischen Asien und Europa um mehrere Wochen verlängern kann.

Die daraus resultierenden operative Folgen im Seeverkehr:

  • deutlich längere Laufzeiten Europa–Asien
  • höhere Treibstoffkosten
  • steigender Druck auf Equipment-Verfügbarkeit
  • zunehmende Fahrplan-Unzuverlässigkeit

→ Was das für österreichische Verlader jetzt bedeutet:

Für Unternehmen in Österreich ist die Lage vor allem keine reine „Nahost-Thematik“ mehr. Sie betrifft inzwischen direkt die Erreichbarkeit und Planbarkeit wichtiger Beschaffungs- und Absatzmärkte in Asien, auf dem indischen Subkontinent sowie in Teilen Afrikas und Ozeaniens. Besonders kritisch ist das für Sendungen mit fixen Anlieferfenstern, Produktionsmaterialien, Ersatzteilen, Saisonware oder projektsensiblen Komponenten. Das Risiko liegt aktuell weniger in einem kompletten Stillstand, sondern in kurzfristigen Änderungen: neue Routings, spätere Abflüge, Rollovers, Zuschläge und volatile Transitzeiten.

Unsere Einschätzung ist daher klar:

Die Lage hat sich seit dem 2. März nicht entspannt, sondern operativ vertieft. In der Luftfracht sehen wir weiterhin hohen Druck auf Kapazität und Fahr/Flugplanzuverlässigkeit. In der Seefracht steigt zusätzlich das Risiko von Verzögerungen und Kostenbewegungen durch Sicherheits-, Energie- und Netzwerkfaktoren. Unternehmen sollten ihre Transporte derzeit mit mehr zeitlichem Puffer planen, Alternativrouten aktiv prüfen und budgetseitig Spielraum für Zuschläge einrechnen.

Für Unternehmen in Österreich zeigen sich die Effekte zunehmend konkret:

  • Planungsunsicherheit ausbleibend: Verlässliche ETA-Angaben sind aktuell eingeschränkt belastbar
  • Transitzeiten verlängern sich: Besonders bei Verbindungen Asien–Europa
  • Kapazitätsengpässe punktuell spürbar: Vor allem bei kurzfristigen Luftfrachtsendungen
  • Kostenentwicklung volatil: Treibstoff- und Sicherheitszuschläge und Spotraten reagieren kurzfristig auf Kapazitätsveränderungen
  • Besonders betroffen sind zeitkritische Sendungen sowie Lieferketten mit engen Produktions- oder Lagerzyklen.

Ausblick (kurzfristig)

Nächste 7 Tage:

  • Keine kurzfristige Entspannung zu erwarten
  • Airlines und Reedereien behalten aktuelle Sicherheitsmaßnahmen bei
  • Weitere kurzfristige Anpassungen bei Flugrouten und Fahrplänen möglich

Nächste 2–3 Wochen:

  • Situation bleibt dynamisch und stark sicherheitsabhängig
  • Leichte Stabilisierung nur bei unveränderter Lage denkbar
  • Risiko weiterer Eskalationen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Kapazitäten und Transitzeiten bleibt bestehen

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen österreichischen Verladern derzeit:

  • zeitkritische Luftfrachtsendungen so früh wie möglich anzumelden,
  • bei Asien-Verkehren Routing-Alternativen aktiv mitzuprüfen,
  • in der Seefracht zusätzliche Laufzeitpuffer einzuplanen,
  • und projektbezogene Transporte eng auf Verfügbarkeit, Transitzeit und mögliche Zuschläge abzustimmen.

Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.

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2026
8:20
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Nahost-Krise verschärft sich: Spürbare Auswirkungen auf globale Lieferketten

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2026
10:00
CET

Globale Luft- & Seefracht unter Druck – Auswirkungen der Nahost-Lage

Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf internationale Transportketten. Besonders betroffen sind derzeit zentrale Luftfracht-Drehkreuze sowie wichtige Transit-Lufträume zwischen Europa und Asien.

Für österreichische Exporteure und Importeure bedeutet das: steigende Planungsunsicherheit, volatile Kapazitäten und potenzielle Kostenbewegungen.

Luftfracht: Zentrale Hubs temporär außer Betrieb

Mehrere bedeutende Flughäfen in der Golfregion haben den Betrieb vorübergehend eingestellt bzw. massiv eingeschränkt. Laut der Online-Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen in der betroffenen Region bereits mehr als 3400 Flüge gestrichen.

Aktuell bestätigte Betriebsaussetzungen:

  • Dubai International (DXB)
  • Dubai World Central / Al Maktoum (DWC)
  • Doha / Hamad International (DOH)
  • Bahrain International (BAH)
  • Tel Aviv / Ben Gurion (TLV)

Zusätzlich stark eingeschränkt:

  • Abu Dhabi (AUH)
  • Beirut (BEY)

Darüber hinaus sind die Lufträume von

Iran, Irak, Syrien, Kuwait, Jordanien, Oman und Saudi Arabien

temporär geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar.

→ Was bedeutet das konkret für Ihre Sendungen?

Die Golfregion ist einer der wichtigsten Luftfracht-Korridore zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Durch den Wegfall dieser Transit-Hubs ergeben sich:

  • Umfliegungen gesperrter Lufträume
  • Verlängerte Flugzeiten
  • Höherer Treibstoffverbrauch
  • Reduzierte verfügbare Belly- und Maindeck-Kapazitäten
  • Spürbarer Wettbewerbsdruck um verfügbare Kapazitäten

Zeitkritische Sendungen sind besonders betroffen.

Seefracht: Längere Laufzeiten und operative Anpassungen

Auch im Seeverkehr führt die sicherheitsbedingte Risikobewertung zu Anpassungen:

  • Vermeidung sensibler Seegebiete
  • Umroutungen mit verlängerten Transitzeiten
  • Erhöhte Planungsvolatilität in den Fahrplänen

Sollten alternative Routen dauerhaft genutzt werden, kann dies mittelfristig Auswirkungen auf globale Fahrpläne und Equipment-Verfügbarkeit haben.

→ Auswirkungen auf Ihre Transportkosten

Die aktuelle Situation wirkt sich auf mehrere Kostenkomponenten gleichzeitig aus:

  • Treibstoffmehrkosten durch längere Flug- und Seerouten
  • Sicherheits- und Risikozuschläge
  • Kurzfristige Spotratenanstiege bei knapper Kapazität
  • Potenzielle Folgekosten bei Produktionsverzögerungen

Für österreichische Verlader bedeutet das:

Transportbudgets können kurzfristig stärker schwanken als gewohnt. Besonders bei projektbezogenen oder zeitkritischen Lieferungen empfehlen wir eine frühzeitige Abstimmung.

Unsere Empfehlung

  • Kapazitäten frühzeitig sichern
  • Alternativrouten strategisch prüfen
  • Laufzeiten mit zusätzlichem Puffer planen
  • Budgetseitig mögliche Zuschläge berücksichtigen

Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.

Gemeinsam sichern wir Ihre Lieferketten – auch in bewegten Zeiten.

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Globale Luft- & Seefracht unter Druck – Auswirkungen der Nahost-Lage

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2026
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DB-Streckensanierung – Auswirkungen auf Containerverkehre

Hintergrund:

Die Deutsche Bahn startet seit dem 02.01.2026 umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an zentralen Schienengüterverkehrsachsen im deutschen Netz. Diese Maßnahmen sind Teil der groß angelegten Generalsanierung des Hochleistungsnetzes, in deren Rahmen tausende Kilometer Schienen erneuert und modernisiert werden sollen, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit langfristig zu steigern. Laut vorliegenden Informationen werden zwischen 2026 und 2028 auf zentralen Güterverkehrsachsen zwischen Bayern und Österreich monatelange Vollsperrungen von Relationen umgesetzt. Dazu gehören u. a. die Strecken Regensburg–Passau sowie in den Folgejahren München–Rosenheim–Salzburg.

Kurzfristige Auswirkungen auf Containertransporte:

Aufgrund der Bauarbeiten ist insbesondere im Schienengüterverkehr zwischen Österreich und den norddeutschen Seehäfen mit folgenden Effekten zu rechnen:

  • Längere Laufzeiten durch Umleitungen und Kapazitätseinschränkungen
  • Kapazitätsengpässe durch geringere Zugsgrößen auf Ausweichkorridoren
  • Geänderte Fahrpläne und eingeschränkte Abfahrzeiten
  • Teilweise monatelange Streckensperren, vor allem auf den wichtigen Korridoren im Süden Deutschlands
  • Bis zu 140 Güterzüge täglich über den Grenzbahnhof Passau betroffen – ein bedeutender Logistikknotenpunkt im Rhein-Donau-Korridor.

Diese Auswirkungen betreffen sowohl den nationalen als auch den grenzüberschreitenden Güterverkehr je in beide Richtungen und können zu Verzögerungen in der Transportplanung führen.

Empfehlungen für unsere Kunden:

  • Frühzeitige Abstimmung Ihrer Transportplanung unter Berücksichtigung möglicher Laufzeitverlängerungen
  • Enger Kontakt mit Ihren Ansprechpartnern bei ACS Logistics, um alternative Planungen oder kombinierte Transportlösungen zu besprechen
  • Frühzeitige Buchung und flexible Zeitfenster, um Risiken durch mögliche Sperrphasen zu minimieren
  • Kalkulation von leichten Preiserhöhungen der Bahnabschnitte 2026

Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und werden Sie laufend über Veränderungen, konkret betroffene Korridore und operative Maßnahmen informieren.

Bei Rückfragen oder individuellen Planungsbedarfen stehen Ihnen Ihre ACS Logistics Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.

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DB-Streckensanierung – Auswirkungen auf Containerverkehre

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2025
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CET

UPDATE - USA - Einführung Reziproker Zolltarife

Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Reciprocal Tariffs sowie einen zusätzlichen wichtigen Punkt im Bereich der Autoersatzteile informieren.

1. 90-tägige Pause und Deckelung auf einheitlich 10% – mit Ausnahme China.

Am 09.04. wurde bekannt gegeben, dass die zuvor angekündigten Zölle für einen Zeitraum von 90 Tagen auf einheitlich 10% gedeckelt werden – mit Ausnahme von China.

Für China wurden die Zölle ursprünglich auf 34% festgesetzt, am 08.04. auf 84% erhöht (siehe Abschnitt 2 der Bekanntmachung "Tarifferhöhung") und nun auf 125% angehoben.

Diese Information wurde bislang ausschließlich von Donald Trump über X (ehemals Twitter) veröffentlicht und außerhalb des Weißen Hauses mündlich vom Finanzminister bestätigt.

Bislang liegt noch kein offizielles Regierungsdokument vor, das die 90-tägige Pause, die Erhöhung auf 125% für China oder weitere Details erklärt und verbindlich festhält. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein solches Dokument in Kürze veröffentlicht wird.

Aus AT/EU-Sicht bedeutet dies aktuell eine Atempause mit einem Aufschlag von lediglich 10% auf bestehende Zölle und Abgaben. wie es nach Ablauf der 90 Tage Frist weiter geht und ob es dann tatsächlich zur Umsetzung des 20%igen zusätzlichen Zolltarifs kommt oder nicht bleibt bis auf weiteres offen.

2. 25% Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. gemäß Section 232.

Am 26. März wurde die Proklamation zur Anpassungen bei der Einfuhr von Automobilen und Autoersatzteilen in die USA gemäß Section 232 veröffentlicht. (Diese Section betrifft Sektoren/Produkte, die als kritisch eingestuft werden – wie Aluminium, Stahl, Automobile und Autoersatzteile.)

Während der 25%ige Zoll auf Automobile bereits am 03.04. in Kraft getreten ist, gilt der 25%ige Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. Die betroffenen Zoll-Tarifnummern sind in Anhang I (B)(g) aufgeführt.

Für AT/EU bedeutet dies: Da diese Zoll-Tarifnummern unter Section 232 fallen, sind sie zwar vom Reciprocal Tariff (derzeit 10%) ausgenommen, unterliegen jedoch ab dem 03.05. einem 25%igen Zoll, welcher zusätzlich zu den bereits bestehenden staatlichen Abgaben hinzukommt.

Unsere Trade & Compliance Experten beobachten die Entwicklungen in diesem Spannungsfeld kontinuierlich gemeinsam mit unseren Partnern in USA und wir berichten hier in unserem Market Situation Monitor sobald neue relevante Updates verfügbar sind.

Sollten Sie konkrete Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.

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2025
14:24
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UPDATE - USA - Einführung Reziproker Zolltarife

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Heat Season in Mexiko – Auswirkungen auf die Luftfracht

Modalität: Luftfracht

Status: 3/5 - Achtung

Die Monate April und Mai gehören in Mexiko zu den wärmsten Monaten im Jahr. Das ist die sogenannte Heat Season. Durch die enorme Hitze haben die Flieger physikalisch einen viel geringeren Auftrieb und die Triebwerke eine geringere Leistung. Um das zu kompensieren, reduzieren die Luftfahrtgesellschaften das Startgewicht durch Anpassung der Fracht und Passagiere. Bei gleichbleibender Nachfrage und stark reduzierter Kapazität schnellen die Preise nach oben.

Wir wissen, dass die Heat Season in den letzten Jahren eine immer wiederkehrende Herausforderung war welche erhebliche Auswirkung auf den Transport und den Preis haben kann. Die aktuelle Situation auf dem Verkehrsweg Luftfracht stellt sich wie folgt dar:

Aktuelle Situation:

  • Heat Season hat diese Woche an Fahrt aufgenommen.
  • Erste Offloadings haben begonnen, insbesondere bei Passagierflügen (PAX) in MEX.
  • CAO-Flüge ab MTY und NLU sind derzeit stabil, jedoch können unerwartete Offloadings auftreten.

Erwartungen für die kommenden Wochen/Monate:

  • MEX: Erhebliche Offloadings ab Mitte April erwartet.
  • NLU: Teilweise Offloadings ab Mitte April mit einem möglichen Höhepunkt zwischen Ende April und Mitte Mai.
  • MTY: Mögliche Offloadings zwischen Anfang Mai und Juli, insbesondere bei LH auf den MTY-FRA-Flügen. Da diese Route noch relativ neu ist und die Abflüge am Abend stattfinden, ist ihr Verhalten schwer vorhersehbar. Plötzliche Hitzeanstiege könnten Kapazitätsreduzierungen erzwingen.
  • CV ex MTY: Cargolux operiert ausschließlich über die RFS-Verbindung zwischen MTY und NLU. Verzögerungen im ersten Abschnitt sind möglich, aber der Hauptengpass wird in NLU erwartet, was zu weiteren Verzögerungen beim Anschluss nach LUX führen kann.
  • Luftfrachtraten: Derzeit stabil, jedoch mit einem Aufwärtstrend.

Risikoeinschätzung:

Insgesamt wird der April als eine Phase mit geringem Risiko erwartet, während Anfang Mai ein mittleres Risiko bestehen kann, mit der Möglichkeit, dass es unerwartet zu einem hohen Risiko eskaliert.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Situation außer Kontrolle geraten kann und wir an einen Punkt gelangen, an dem die einzige Möglichkeit, die Fracht mit einem bestimmten Zeitplan zu bewegen, nur unter Express-Tarifen besteht.

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2025
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Heat Season in Mexiko – Auswirkungen auf die Luftfracht

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US-Hafenstreik abgewandt – Einigung erzielt

Modalität: Seefracht

Status: 1/5 – Entwarnung

Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Ost- und Golfküste der USA und ihre Arbeitgeber gaben gestern, am Abend des 8. Jänners bekannt, dass sie eine vorläufige Einigung über einen neuen Sechs-Jahres-Rahmenvertrag erzielen konnten. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin nach dem aktuellen Vertrag zu arbeiten, bis die Gewerkschaft mit ihrem gesamten Tarifausschuss zusammentreten und eine Ratifizierungsabstimmung ansetzen kann und die USMX-Mitglieder die Bedingungen des endgültigen Vertrags ratifizieren können. Damit kann die befürchtete Arbeitsniederlegung am 15. Jänner 2025 und folgeschwere wirtschaftliche Schäden durch großflächige Lieferkettenstörungen abgewendet werden.

Die International Longshoremen's Association (ILA) und die Arbeitgebergruppe United States Maritime Alliance (USMX) bezeichneten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung als "Win-Win". Der Deal beinhaltet eine Lösung für die Automatisierung, die das heikelste Thema auf dem Tisch war.

Aufgrund dieser rechtzeitigen Einigung vor Ablauf der Frist, sind keine daraus resultierenden Einschränkungen in der Hafenabfertigung zu erwarten.

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12:49
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US-Hafenstreik abgewandt – Einigung erzielt

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ILA erneute Androhung Hafenstreik USA ab 16.1.2025

Modalität: Seefracht

Status: 3/5 – Achtung!

Wir möchten Sie erneut auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen’s Association (ILA) und der United States Maritime Alliance (USMX) aufmerksam machen. Diese betreffen wie schon im Oktober die Häfen an der Ost- und Golfküste der USA, welche auch wichtige Knotenpunkte für viele Routen in das US-Hinterland bilden.

Die Verhandlungen, welche eine Einigung zur Verlängerung des Rahmenvertrages bis spät. 15. Januar 2025 erfordern, sind zuletzt in Stocken geraten, sollen jedoch lt. US-Medienberichten am 7. Januar fortgesetzt werden, so dass der USMX und der ILA nur acht Tage Zeit bleiben, um sich auf einen neuen Rahmenvertrag zu einigen.

Der Streitpunkt liegt in der Einführung von Automatisierungstechnologien. Die ILA lehnt diese Technologien entschieden ab, da sie diese als Bedrohung für Arbeitsplätze sieht, während die USMX auf Modernisierung zur Effizienzsteigerung setzt. Somit kann ein erneuter Streik ab dem 16. Januar 2025 nicht ausgeschlossen werden, da die ILA bereits ihre Bereitschaft zu Arbeitsniederlegungen signalisiert hat, sofern keine Einigung erzielt wird. Ein solcher Streik würde in Abhängigkeit der Dauer zu erheblichen Störungen in den Lieferketten führen, einschließlich Verzögerungen und Einschränkungen beim Warenumschlag in den betroffenen Häfen.

Wir empfehlen Ihnen daher, bereits jetzt alternative Strategien wie die folgenden zu prüfen:

  • Frühzeitige Planung und Priorisierung von Sendungen
  • Nutzung alternativer Häfen (sofern möglich)
  • Besonders dringende Sendungen um diesen Zeitraum Luftfracht als Alternative in Erwägung ziehen
  • Enge Abstimmung mit Ihrem Betreuer bei ACS Logistics zur Minimierung potenzieller Störungen bzw. Prüfung von Alternativen

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass die ersten Reeder bereits einen Zuschlag für den Fall des Streiks angekündigt haben. Dieser "Emergency Port Charge (EPC)" liegt nach ersten Informationen bei bis zu USD 3.000,- / 40ft Container. Durch das mögliche Risiko und die bereits zu erwartenden Kosten steigt auch das Ratenniveau für Luftfracht im Trade von Europa nach USA deutlich an.

Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu finden und Ihre Sendungen soweit möglich abzusichern bzw. Sie bestmöglich über den aktuellen Stand zu beraten. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.

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2025
9:03
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ILA erneute Androhung Hafenstreik USA ab 16.1.2025

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Current Tradelane Status
Legende
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 3 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 2 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 5 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 4 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich später als 5 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung mehr als 4 Tage
Aufwärtstrend
Stabil
Abwärtstrend
Legende
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 2 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 3 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 4 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 7 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich später als 4 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung mehr als 7 Tage
Aufwärtstrend
Stabil
Abwärtstrend
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Market Situation Monitor

Zeigt Ihnen frühzeitig mögliche Liefer­ketten­probleme mit Handlungs­empfehl­ungen.

Dieses Format wird in period­ischen Zeit­intervalle von unseren Experten erstellt und für Sie veröffentlicht.

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Aktueller Market Situation Feed

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2024
11:42
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Modalität: Seefracht

Status: 4/5 – kritisch

Aufgrund der sich zuspitzenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen's Association (ILA), der Gewerkschaft der Hafenarbeiter, und der United States Maritime Alliance (USMX), der Dachorganisation der US-Hafenanlagen, droht ab dem 1. Oktober ein Streik. Diese Situation könnte erhebliche Auswirkungen auf den transatlantischen Handel, insbesondere zwischen Europa und Nordamerika, haben. Wir möchten Sie frühzeitig über die potenziellen Folgen informieren und Ihnen helfen, sich bestmöglich auf diese Unsicherheiten vorzubereiten.

1. Hafenschließungen und Abfertigungsverzögerungen

Im Falle eines Streiks könnten insgesamt 36 Häfen an der Ost- und Golfküste der USA betroffen sein, darunter wichtige Drehkreuze wie New York, Baltimore, Norfolk, Savannah, Charleston und Houston. Dies würde zu erheblichen Rückstaus und verlängerten Abfertigungszeiten führen. Einige Reedereien haben bereits angekündigt, die Ladungsannahme zu reduzieren, um Überlastungen an den Terminals zu vermeiden. Dadurch könnte sich die Laufzeit Ihrer Transporte erheblich verlängern, und die Einhaltung geplanter Zustelltermine wäre nicht mehr garantiert.

Experten gehen davon aus, dass selbst ein kurzer Streik von wenigen Tagen wochenlange Verzögerungen nach sich ziehen könnte. Ein einwöchiger Streik könnte laut aktuellen Einschätzungen bis zu sechs Wochen Aufräumarbeiten zur Folge haben.

2. Erhöhte Frachtkosten

Zusätzliche Kosten in Form von „Disruption Surcharges“ sind im Falle eines Streiks zu erwarten. Diese könnten laut aktuellen Marktdaten bis zu 3.000 USD pro FEU (40-Fuß-Container) betragen. Zum Vergleich: Die derzeitigen Frachtraten von Nordeuropa zur US-Ostküste liegen bei etwa 2.500 USD/FEU. Zudem könnte eine Umleitung über alternative Häfen, beispielsweise an der US-Westküste oder in Kanada, die Transportkosten weiter in die Höhe treiben. Das erhöhte Frachtvolumen aufgrund des evtl. bevorstehenden Streiks hat bereits per 1. Oktober zu markant steigenden Seefrachtraten auf dem Spot-Markt geführt.

3. Risikominderungsstrategien

Erweiterte Öffnungszeiten in US-Häfen: Einige US-Häfen haben für diese Woche erweiterte Öffnungszeiten angekündigt, um es Importeuren zu ermöglichen, ihre Lagerbestände aufzufüllen.

Alternative Routen und Lagermöglichkeiten: Wir unterstützen Sie gerne bei der Prüfung alternativer Transportwege oder Zwischenlagerlösungen auf Basis individueller Betrachtung und Planung.

Versicherungsschutz prüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Versicherungspolicen potenzielle Verluste durch Lieferverzögerungen und etwaige Zusatzkosten wie Demurrage/Detention abdecken. Für weitere Informationen zu unseren umfassenden Versicherungslösungen stehen wir Ihnen gerne auf individuelle Anfrage zur Verfügung.

Frühzeitige Kommunikation: Informieren Sie Ihre Kunden und Lieferanten proaktiv über die potenziellen Risiken, um Lieferengpässe so gut wie möglich zu vermeiden. Der Ausgang der aktuellen Situation ist schwer vorhersehbar, ebenso wie die damit verbundenen Auswirkungen auf Lieferzeiten und Kosten.

Fazit

Wir empfehlen die jeweiligen Situationen individuell zu betrachten, mit einem Risikoprofil zu bewerten und nach Rücksprache mit Ihrem Logistikdienstleister entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche Beeinträchtigungen Ihrer Lieferketten zu minimieren. Bei laufenden Verladungen in Richtung USA sollten Sie mit eventuellen Zusatzkosten von bis zu 3.000 USD pro FEU und Verzögerungen rechnen.

Unser Sea Freight Solutions Team wird Sie kontinuierlich über die aktuelle Lage bzw. relevante Updates informieren und steht Ihnen bei Fragen oder Planungen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu den aktuellen und zu erwartenden Geschehnissen, Veränderungen und Impulsen am globalen Transport- und Logistikmarkt mit Schwerpunkt Luft- und Seefracht von/nach Österreich finden sie hier.

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2024
12:49
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Streik der Lokführergewerkschaft (GDL) in Deutschland

Modalität: Seefracht

Status: 4/5 – kritisch

Situation:

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat Ihre Mitglieder heute spontan zu einem Streik in der Zeit vom Montag, 11.03.2024 18:00 bis Dienstag, 12.03.2024 18:00 aufgerufen. Eine genaue Prognose der Auswirkungen ist derzeit nicht absehbar, als Folgewirkung rechnen wir jedoch mit enormen Verspätungen und Zugsausfällen sowie daraus resultierenden Rückstaus nach Streikende. Durch diesen Stau und die fehlenden Transportkapazitäten können Sendungen teilweise nicht rechtzeitig in den Terminals angeliefert werden wodruch eventuelle Umbuchungen möglich sind.

Handlungsempfehlung:

Das Setup für Alternativlösungen via LKW ist bereits hochgefahren und kann auf Wunsch jederzeit gerne sowohl für Neusendungen als auch noch nicht auf die Bahn verladene Container gewählt werden. Für Sendungen welche keiner besonderen Dringlichkeit unterliegen empfehlen wir jedoch keine Unterbrechung des geplanten Transportablaufs. Es muss jedoch mit leichter Verzögerung und ggf. mit Lagerkosten an den Terminals gerechnet werden.

Streikaufruf der UFO (Unabhängige Flugbegleiter-Organisation) für Flugbegleiter

Modalität: Luftfracht

Status: 1/5 - vorsicht

Situation:

Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) das Kabinenpersonal der Lufthansa AG und Cityline hat zu einem Warnstreik aufgerufen. Bestreikt werden der Standorte Frankfurt (FRA) am Dienstag, den 12.03.2024 von 04:00 Uhr bis 23:00 Uhr und in München (MUC) am Mittwoch, den 13.03.2024 den gesamten Tag. Frachter und Road Feeder Services (RFS) verkehren während der gesamten Streikperiode planmäßig. Jedoch können die Belly-Kapazitäten auf Passagierflügen während des Streiks an den Standorten FRA und MUC nur beschränkt abgeflogen werden.

Handlungsempfehlung:

Zum genannten Zeitraum werden Luftfrachtsendungen über die Lufthansa HUBs FRA und MUC von und nach Österreich auf RFS gebucht. Dadurch kann sich die Planlaufzeit um 24-36 Stunden verlängern.

Unser Experten-Team berät Sie jederzeit gerne.

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2024
12:56
CET

Modalität: Seefracht

Status: 4/5 – kritisch

Situation:

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat Ihre Mitglieder zu einem Streik in der Zeit vom Dienstag, 23.01.2024 18:00 bis Montag, 29.01.2024 18:00 aufgerufen.

Eine genaue Prognose der Auswirkungen ist derzeit nicht absehbar, als Folgewirkung rechnen wir jedoch mit enormen Verspätungen und Zugsausfällen sowie daraus resultierenden Rückstaus nach Streikende.

Durch diesen Stau und die fehlenden Transportkapazitäten können Sendungen teilweise nicht rechtzeitig in den Terminals angeliefert werden wodurch eventuelle Umbuchungen möglich sind. Das Setup für Alternativlösungen via LKW ist bereits hochgefahren und kann auf Wunsch jederzeit gerne sowohl für Neusendungen als auch noch nicht auf die Bahn verladene Container gewählt werden.

Unser Experten-Team berät Sie jederzeit gerne.

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2024
8:35
CET

Modalität: Seefracht

Status: 3/5 – kritisch

Situation:

Die Bedrohung der Lieferketten durch die Huthi-Rebellen im Roten Meer hat erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel und den damit verbundenen Versicherungsschutz. Die verstärkten Angriffe auf Seeschiffe seit Oktober 2023, zuletzt am 3. Dezember desselben Jahres, haben zu einer Eskalation geführt. Dies hat Reedereien dazu veranlasst, den gefährdeten Suez-Kanal zu meiden und stattdessen erhebliche Umwege um das Kap der Guten Hoffnung in Kauf zu nehmen, was zu längeren Fahrten von bis zu 31 Tagen und erheblichen Mehrkosten führt.


Der Versicherungsschutz für den Transport von Handelsgütern, der in Österreich auf Basis der Allgemeinen Österreichischen Transportversicherungs-Bedingungen (AÖTB) "Volle Deckung" abgeschlossen wird, steht vor Herausforderungen. Die AÖTB bieten fakultative Optionen, politische Gefahren wie Krieg, Streik und Terrorismus zu versichern. Jedoch hat der Versicherer das Recht, diese Gefahren innerhalb von 48 Stunden zu kündigen oder einzuschränken, ohne die übrigen Risiken zu beeinträchtigen.


Diverse Schadensszenarien sind vorstellbar, darunter Sachschäden am Transportgut, Vermögensschäden aufgrund von Reiseverzögerungen, Mehrkosten durch Entladung, Umschlag und Gebühren sowie merkantile Wertminderung und innerer Verderb des Transportguts aufgrund von Verzögerungen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Unterscheidung zwischen verschiedenen Ursachen für Schäden.


Im Falle von Sachschäden am Transportgut besteht Deckung im Rahmen der Transportversicherung, sofern das Risiko mitversichert und nicht vom Versicherer gekündigt wurde. Bei Vermögensschäden bedarf es einer Sonderdeckung, die in der Regel politische Gefahren ausschließt, es sei denn, es handelt sich um echte Piraterie. Mehrkosten können gemäß den AÖTB nur in bestimmten Fällen abgedeckt sein, während merkantile Wertminderung und innerer Verderb durch Verzögerungen nicht automatisch gedeckt sind.


Der Eintritt eines Versicherungsfalls sowie die Frage ob Deckung besteht oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Ursache der Verzögerung und die Art des Schadens. Ein sorgfältiges Verständnis der Vertragsbedingungen und eine genaue Analyse der spezifischen Risiken sind daher entscheidend. Insgesamt verdeutlicht diese komplexe Situation die Notwendigkeit, im Schadensfall sofort einen Experten zu konsultieren, und ggf. den Versicherungsschutz an die individuellen Gegebenheiten anzupassen und somit eine adäquate Sicherheit zu gewährleisten.

Unsere Experten beraten Sie jederzeit gerne!

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2023
10:55
CET

Aufgrund des Angriffes auf das HAPAG-LLOYD-Containerschiff "Al Jasrah" im Roten Meer sowie mehrere Zwischenfälle mit MAERSK, MSC und HOEGH durch Terroristen der Huthi-Miliz haben nach HAPAG LLOYD und MAERSK, nun auch weitere Reeder wie MSC und CMA CGM reagiert und die Routen von/nach Asien geändert und verzichten auf die Nutzung des Suez-Kanals.

Aktuell sind viele Schiffe in unmittelbarer Nähe des Roten Meeres dazu angewiesen worden, eine sichere Position aufzusuchen und auf Weisung der Reederein zu warten. Es ist ab sofort mit Verzögerungen in der Transportkette sowohl im Import als auch im Export zu rechnen.

Alternative shipping lane illustration

Demnach werden einige Services auf die Südroute über das Kap der guten Hoffnung (Südafrika) umgestellt. Daraus reduziert zum einen eine merkbare Laufzeiterhöhung (ca. +10 Tage) als auch eine merkbare Ratenerhöhung - speziell im Import.

Ratenprognose:

Aufgrund von Beschussereignissen und dem chinesischen Neujahrsfest erwarten wir einen sprunghaften Ratenanstieg von Dezember auf Jänner um bis zu 70%. Durch hohes Ladungsaufkommen vor CNY und blank sailings gehen wir von einer großen Anzahl an Umbuchungen und daraus entstehenden Verspätungen aus.

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2023
8:00
CET

Wir möchten Sie darüber informieren, dass der derzeitige Lokführer-Warnstreik erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb in Deutschland hat. Leider waren aufgrund von Streiks, einschließlich des Fahrdienstleiters in Plattling, keine Fahrten von und nach Passau möglich. Aktuell sind mehrere Züge in Hamburg und Bremerhaven von Streiks betroffen, und die Ressourcen für Sonderzugtrassen sind erschöpft.

Darüber hinaus gibt es einen Abfertigungsrückstand in Hamburg, insbesondere am Terminal Burchardkai, der etwa 20 Stunden beträgt. Als Folgewirkung ist mit weiteren Zugausfällen zu rechnen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Exportkapazitäten erschöpft sind und die nächsten freien Bahnkapazitäten voraussichtlich frühestens ab Woche 1 verfügbar sein werden.

Weiterhin empfehlen wir dringend so rasch wie möglich anstehende Sendungen zu platzieren da wir davon ausgehen, dass sich der Abfertigungsrückstand bis ins kommende Jahr ziehen wird.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstehen, und stehen Ihnen für weitere Informationen sowie Alternativlösungen für Ihre geplante Sendung jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

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2023
9:06
CET

Modalität: Seefracht

Status: 3/5 – kritisch

Situation:

Aufgrund einer Aneinanderreihung von unvorhersehbaren Ereignissen im Bahnverkehr ist ein reibungsloser Ablauf aktuell nicht möglich wodurch es zu markant reduzierter Kapazität auf der Schiene kommt.

In Bremerhaven kam es zu einem Brand eines mit Kohle beladenen Waggons, welcher den gesamten umliegenden Bahnbetrieb lahmlegte. In der Zwischenzeit kam auf der Ausweichstrecke ein weiterer Zug aufgrund von technischem Defekt zum Stillstand wodurch es zu massiven Verzögerungen an den umliegenden Eisenbahnknotenpunkten kam.

Diese Vorfälle in Kombination mit den allgemein steigenden Volumen seit Ende September hat dazu geführt, dass die offenen Bahnkapazitäten zusätzlich aus dem Takt geraten. Aktuell sind die Bahnplätze für die kommenden drei Wochen vollständig ausgebucht. Seitens der Bahnoperatoren wird bereits mit Hochdruck an Lösungen zur Bereitstellung von zusätzlichem Equipment gesucht.

Handlungsempfehlung:

Es besteht die Möglichkeit, die ausgebuchte Bahnverbindung zu umgehen und über die Südhäfen (Koper und Triest) auszuweichen oder den direkten LKW-Service zu nutzen, um die betroffene Bahnstrecke zu umgehen. Durch frühzeitige Vorbuchungen lassen sich zusätzlich Risiken reduzieren und die Chance auf rechtzeitigen Bahnplatz steigern. Unsere Kollegen stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und beraten Sie von Fall zu Fall.

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2022
9:13
CET

Die infra­struktur­elle Belastungs­situation durch wieder­kehr­ende Warn­streiks in den deutschen Häfen spitzt sich weiter zu. Für die nächsten Tage (ab 14.07.) sind erneut Warn­streiks geplant. Aufgrund der dadurch weiter zunehmenden Abfertig­ungsver­zöger­ung und damit ein­her­gehen­den Mehr­kosten und Ver­spät­ungen, stellen die Beteiligten die Nach­lauf­trans­porte ins Hinter­land zunehmend von der Bahn auf LKW um – in der Erwartung Ver­zöger­ungen am Terminal so weitest­gehend zu vermeiden. Aus dieser zunehmend über­bordenden Nach­frage­situation resultiert eine massive Kapazitäts­ver­knappung sowie ein enormer, unver­hältnis­mäßiger Preis­anstieg für Container­bewegungen per LKW.

Eine Ent­spannung ist aktuell nicht absehbar und deshalb empfehlen wir diese relevante Markt­ver­änderung zumindest für die nächsten 6-8 Wochen in ihren Planungen best­möglich zu berück­sichtigen sowie eine möglichst enge Planungs­ab­stimmung mit Ihrem persön­lichen Betreuer bei ACS Logistics.

Leider ist zum gegen­wärtigen Zeit­punkt keine zufrieden­stellende General­lösung ver­fügbar. Aus diesem Grund betrach­ten wir jeden Fall individuell und bespre­chen mit Ihnen die jeweils beste ver­füg­bare Lösung.

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2022
9:06
CET

Aufgrund der uns aktuell vorliegenden Informationen erachten wir es als notwendig, unsere Kunden über einen bevorstehenden Streik in den deutschen See­häfen Hamburg und Bremerhaven zu informieren.

Im Zuge der nächsten Tarif­verhandlungs­runde mit der Gewerkschaft VERDI am 10.06.2022, kann es rund um diesen Termin zu Warnstreiks kommen, um Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die können bis zu 4 Stunden am Stück dauern und während dieser Zeit findet kein Terminal­betrieb, also auch keine Be- und Entladung von Zügen, LKW's oder Binnen­schiffen statt. Diese aus den Streiks resultierenden Termin Full-Shutdowns wirken sich entsprechend auf sämtliche Verkehre von/nach Hamburg und Bremerhaven aus und es muss mit weiteren Ein­schränkungen in der ohnehin schon stark beeinträchtigten von/nach den deutschen Nordhäfen gerechnet werden.

Die Informationen über die drohenden Warnstreiks sind vorläufig und zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, die konkreten Auswirkungen zu beurteilen. Unsere Spezialisten beobachten die gesamte Situation genau und werden unsere Kunden individuell und pro-aktiv dazu am Laufenden halten.

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05
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2022
11:04
CET

Die Lage in Shanghai entspannt sich nun langsam, seit die Behörden bestätigt haben den Lockdown ab dem 1. Juni schrittweise aufheben zu wollen. Der aktuelle Plan der Wiederöffnung sieht vor bis Mitte bzw. spät. Ende Juni im öffentlichen Leben zur Normalität zurückkehren zu können. Einige streng unter Beobachtung stehenden Bereiche wie Umschlagslager, Terminals, öffentliche Verkehrsmittel, etc. wurden bereits – wenn auch mit Einschränkungen – geöffnet und einer kontrollierten Anzahl an Bürgern wurde die Erlaubnis erteilt, ihre Wohnungen zu verlassen, um mit einer zweistündigen Erlaubnis einkaufen zu gehen.

Seefracht

  • Hafenterminals, Lagerhäuser und LKW-Transportunternehmen arbeiten normal, allerdings aufgrund von Personalmangel und fehlenden Fahrern nur mit geringerer Effizienz.
  • Fabriken können je nach Politik der örtlichen Regierung und nach Beantragung einer Genehmigung LKWs für FCL-Exporte zum Hafen von Shanghai organisieren. Dieser aufwändige Prozess führt weiterhin zu massiven Einschränkungen.
  • Einige Städte und Gebiete sind für LKWs aus Shanghai immer noch gesperrt, und in den meisten Fällen müssen die Fahrer immer noch über eine gültige Genehmigung verfügen, um einfahren zu dürfen.
  • Das CFS Shanghai kann wie gewohnt Fracht annehmen und Container beladen, aber die Fabriken müssen bei den örtlichen Behörden nachfragen, ob sie eine Genehmigung für die Anlieferung von Fracht an das Lager in Shanghai beantragen können. Derzeit erhalten nur wenige eine solche Genehmigung.

Unabhängig davon, ob der Spediteur oder der Verlader den Transport selbst organisiert, müssen die Verlader die notwendigen Genehmigungen beantragen – und zwar:

  • in Shanghai
  • in der Stadt, in der sich die Fracht befindet,
  • in jeder Stadt, die der LKW durchqueren wird.
  • Die meisten Genehmigungen sind nur für 24 Stunden gültig, so dass es sich meist um einen komplexen, aufwendigen Prozess handelt.

Ningbo CFS: Die CFS-Kapazität in Ningbo ist sehr knapp bemessen, eine Reservierung muss vor der Frachtlieferung erfolgen. Derzeit können nur Container kurz vor dem Stichtag angeliefert werden, und es gibt einen zunehmenden Rückstau.

Luftfracht

  • Die Terminals und Lagerhallen des Flughafens Shanghai Pudong arbeiten normal, und auch der internationale Flugverkehr erholt sich, wenn auch mit einer etwas geringeren Frequenz als vor der Pandemie.
  • Fluggesellschaften wie CZ haben die Flüge nach LAX seit letzter Woche wieder aufgenommen, und auch AMS und FRA werden wieder angeflogen.

LKW-Verkehr

  • Für den LKW-Verkehr in und aus Shanghai ist eine Verkehrserlaubnis mit einem Gültigkeitsdatum erforderlich, und es muss ein negatives COVID-Testergebnis mit einer Gültigkeit von 48 Stunden vorgelegt werden.
  • LKW Gestellungen müssen aktuell sehr individuell und meist am Komplettladungsmarkt zugekauft werden. Die Kosten sind dadurch meist deutlich höher als üblicherweise.

Outlook bis Ende Juni

  • Schrittweise Normalisierung und vollständiger Re-Start des öffentlichen Lebens geplant
  • Produktionen werden wieder vollständig hochgefahren
  • Rückstaus an Produktion und Bestellungen werden sukzessive abgearbeitet und zu erhöhtem, konzentrierten Output führen
  • Frachtratend werden nach einer ersten Erholung in den letzten zwei Monaten aufgrund des zu erwartenden erhöhten Aufkommens wieder deutlich ansteigen
  • Airlines und Reeder werden Ihre Frequenzen wieder deutlich erhöhen und somit zusätzliche Frachtkapazitäten in den Markt bringen, allerdings bleibt das Problem des starken Fahrermangels als zentrales Bottleneck von/nach China bis auf weiteres bestehen.

Handlungsempfehlung

  • Maximale Vorausplanung der Transport­aufträge und Abstimmung mit Ihrem Logistik­partner
  • Einplanung von etwaigen Verzöger­ungen bzw. längeren Lauf­zeiten (min. +5 Tage)
  • Bei dringenden Transporten ausschließlich Premium-Service buchen und höhere Frachtraten in Kauf nehmen
  • Sicherstellung, dass Auftrags/Sendungsdaten zum Zeitpunkt der Buchung so akkurat wie möglich sind und unnötige Abweich­ungen vermeiden
  • Zusätzliche Pufferzeiten einplanen, um längeren Lauf­zeiten in den nächsten Wochen und Monaten vorzubeugen