Market Situation Monitor

Dieser Informationsservice fokussiert auf die kon­soli­dierte Infor­mation und Inter­preta­tion der aktuellen und zu er­wart­enden Ge­scheh­nisse, Ver­änder­ungen und Impulse am globalen Trans­port- und Logis­tik­markt mit Schwer­­punkt Luft- und See­fracht von/nach Öster­reich. Das Format um­fasst Ad-hoc-Meldungen sowie um­fass­ende periodische Markt­updates und Reports. Auto­matische Push-Noti­fica­tions können auf dieser Seite abonniert werden.

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2026
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Nahost-Krise verschärft sich: Spürbare Auswirkungen auf globale Lieferketten

Seit unserem letzten Update vom 2. März hat sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft. Während zu Monatsbeginn vor allem die Unsicherheit rund um Luftfracht-Hubs und Transit-Lufträume im Fokus stand, sind inzwischen auch zentrale Infrastrukturen in der Golfregion direkt betroffen. Für österreichische Verlader bedeutet das: Die operative Unsicherheit bleibt nicht nur bestehen, sondern wirkt sich nun spürbarer auf Laufzeiten, Kapazitäten und Kosten aus.

Luftfracht: Der Korridor Europa–Asien bleibt störanfällig

Mehrere große Flughäfen in der Golfregion haben ihren Betrieb inzwischen teilweise wieder aufgenommen, allerdings meist mit stark reduzierten Flugplänen.
Dubai und Abu Dhabi arbeiten aktuell mit eingeschränkten Flugkorridoren und reduzierter Frequenz, während viele internationale Airlines ihre Flüge weiterhin aussetzen oder nur eingeschränkt durchführen.

Gleichzeitig bleibt die Lage fragil:

Am 16. März kam es erneut zu einem sicherheitsbedingten Zwischenfall in der Nähe des Flughafens Dubai, der kurzfristig zu Flugumleitungen und erneuten Betriebsunterbrechungen führte. Auch wichtige Hubs wie Doha operieren weiterhin nur mit eingeschränkten Sondergenehmigungen.

Für globale Luftfrachtketten bedeutet das weiterhin:

  • eingeschränkte Hub-Kapazitäten in der Golfregion
  • verlängerte Flugrouten aufgrund gesperrter Lufträume
  • volatile Flugpläne und kurzfristige Anpassungen

Besonders betroffen bleiben Transportrelationen zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Zeitkritische Sendungen müssen daher weiterhin mit erhöhten Laufzeiten und kurzfristigen Kapazitätsengpässen rechnen.

Seefracht: Großräumige Umroutungen werden zum Standard

Auch im Seeverkehr ist bislang keine Rückkehr zur normalen Routenführung erkennbar.

Mehrere große Containerreedereien – darunter Maersk, MSC, Hapag-Lloyd und CMA CGM – haben Transite durch zentrale Seewege im Nahen Osten weiterhin ausgesetzt.

Betroffen sind insbesondere:

  • Straße von Hormus
  • Bab-al-Mandab / Rotes Meer
  • teilweise Suez-Transit

Viele Dienste werden aktuell über das Kap der Guten Hoffnung umgeroutet, was die Transitzeiten zwischen Asien und Europa um mehrere Wochen verlängern kann.

Die daraus resultierenden operative Folgen im Seeverkehr:

  • deutlich längere Laufzeiten Europa–Asien
  • höhere Treibstoffkosten
  • steigender Druck auf Equipment-Verfügbarkeit
  • zunehmende Fahrplan-Unzuverlässigkeit

→ Was das für österreichische Verlader jetzt bedeutet:

Für Unternehmen in Österreich ist die Lage vor allem keine reine „Nahost-Thematik“ mehr. Sie betrifft inzwischen direkt die Erreichbarkeit und Planbarkeit wichtiger Beschaffungs- und Absatzmärkte in Asien, auf dem indischen Subkontinent sowie in Teilen Afrikas und Ozeaniens. Besonders kritisch ist das für Sendungen mit fixen Anlieferfenstern, Produktionsmaterialien, Ersatzteilen, Saisonware oder projektsensiblen Komponenten. Das Risiko liegt aktuell weniger in einem kompletten Stillstand, sondern in kurzfristigen Änderungen: neue Routings, spätere Abflüge, Rollovers, Zuschläge und volatile Transitzeiten.

Unsere Einschätzung ist daher klar:

Die Lage hat sich seit dem 2. März nicht entspannt, sondern operativ vertieft. In der Luftfracht sehen wir weiterhin hohen Druck auf Kapazität und Fahr/Flugplanzuverlässigkeit. In der Seefracht steigt zusätzlich das Risiko von Verzögerungen und Kostenbewegungen durch Sicherheits-, Energie- und Netzwerkfaktoren. Unternehmen sollten ihre Transporte derzeit mit mehr zeitlichem Puffer planen, Alternativrouten aktiv prüfen und budgetseitig Spielraum für Zuschläge einrechnen.

Für Unternehmen in Österreich zeigen sich die Effekte zunehmend konkret:

  • Planungsunsicherheit ausbleibend: Verlässliche ETA-Angaben sind aktuell eingeschränkt belastbar
  • Transitzeiten verlängern sich: Besonders bei Verbindungen Asien–Europa
  • Kapazitätsengpässe punktuell spürbar: Vor allem bei kurzfristigen Luftfrachtsendungen
  • Kostenentwicklung volatil: Treibstoff- und Sicherheitszuschläge und Spotraten reagieren kurzfristig auf Kapazitätsveränderungen
  • Besonders betroffen sind zeitkritische Sendungen sowie Lieferketten mit engen Produktions- oder Lagerzyklen.

Ausblick (kurzfristig)

Nächste 7 Tage:

  • Keine kurzfristige Entspannung zu erwarten
  • Airlines und Reedereien behalten aktuelle Sicherheitsmaßnahmen bei
  • Weitere kurzfristige Anpassungen bei Flugrouten und Fahrplänen möglich

Nächste 2–3 Wochen:

  • Situation bleibt dynamisch und stark sicherheitsabhängig
  • Leichte Stabilisierung nur bei unveränderter Lage denkbar
  • Risiko weiterer Eskalationen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Kapazitäten und Transitzeiten bleibt bestehen

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen österreichischen Verladern derzeit:

  • zeitkritische Luftfrachtsendungen so früh wie möglich anzumelden,
  • bei Asien-Verkehren Routing-Alternativen aktiv mitzuprüfen,
  • in der Seefracht zusätzliche Laufzeitpuffer einzuplanen,
  • und projektbezogene Transporte eng auf Verfügbarkeit, Transitzeit und mögliche Zuschläge abzustimmen.

Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.

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2026
8:20
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Nahost-Krise verschärft sich: Spürbare Auswirkungen auf globale Lieferketten

Details
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2026
10:00
CET

Globale Luft- & Seefracht unter Druck – Auswirkungen der Nahost-Lage

Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf internationale Transportketten. Besonders betroffen sind derzeit zentrale Luftfracht-Drehkreuze sowie wichtige Transit-Lufträume zwischen Europa und Asien.

Für österreichische Exporteure und Importeure bedeutet das: steigende Planungsunsicherheit, volatile Kapazitäten und potenzielle Kostenbewegungen.

Luftfracht: Zentrale Hubs temporär außer Betrieb

Mehrere bedeutende Flughäfen in der Golfregion haben den Betrieb vorübergehend eingestellt bzw. massiv eingeschränkt. Laut der Online-Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen in der betroffenen Region bereits mehr als 3400 Flüge gestrichen.

Aktuell bestätigte Betriebsaussetzungen:

  • Dubai International (DXB)
  • Dubai World Central / Al Maktoum (DWC)
  • Doha / Hamad International (DOH)
  • Bahrain International (BAH)
  • Tel Aviv / Ben Gurion (TLV)

Zusätzlich stark eingeschränkt:

  • Abu Dhabi (AUH)
  • Beirut (BEY)

Darüber hinaus sind die Lufträume von

Iran, Irak, Syrien, Kuwait, Jordanien, Oman und Saudi Arabien

temporär geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar.

→ Was bedeutet das konkret für Ihre Sendungen?

Die Golfregion ist einer der wichtigsten Luftfracht-Korridore zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Durch den Wegfall dieser Transit-Hubs ergeben sich:

  • Umfliegungen gesperrter Lufträume
  • Verlängerte Flugzeiten
  • Höherer Treibstoffverbrauch
  • Reduzierte verfügbare Belly- und Maindeck-Kapazitäten
  • Spürbarer Wettbewerbsdruck um verfügbare Kapazitäten

Zeitkritische Sendungen sind besonders betroffen.

Seefracht: Längere Laufzeiten und operative Anpassungen

Auch im Seeverkehr führt die sicherheitsbedingte Risikobewertung zu Anpassungen:

  • Vermeidung sensibler Seegebiete
  • Umroutungen mit verlängerten Transitzeiten
  • Erhöhte Planungsvolatilität in den Fahrplänen

Sollten alternative Routen dauerhaft genutzt werden, kann dies mittelfristig Auswirkungen auf globale Fahrpläne und Equipment-Verfügbarkeit haben.

→ Auswirkungen auf Ihre Transportkosten

Die aktuelle Situation wirkt sich auf mehrere Kostenkomponenten gleichzeitig aus:

  • Treibstoffmehrkosten durch längere Flug- und Seerouten
  • Sicherheits- und Risikozuschläge
  • Kurzfristige Spotratenanstiege bei knapper Kapazität
  • Potenzielle Folgekosten bei Produktionsverzögerungen

Für österreichische Verlader bedeutet das:

Transportbudgets können kurzfristig stärker schwanken als gewohnt. Besonders bei projektbezogenen oder zeitkritischen Lieferungen empfehlen wir eine frühzeitige Abstimmung.

Unsere Empfehlung

  • Kapazitäten frühzeitig sichern
  • Alternativrouten strategisch prüfen
  • Laufzeiten mit zusätzlichem Puffer planen
  • Budgetseitig mögliche Zuschläge berücksichtigen

Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.

Gemeinsam sichern wir Ihre Lieferketten – auch in bewegten Zeiten.

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Globale Luft- & Seefracht unter Druck – Auswirkungen der Nahost-Lage

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2026
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CET

DB-Streckensanierung – Auswirkungen auf Containerverkehre

Hintergrund:

Die Deutsche Bahn startet seit dem 02.01.2026 umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an zentralen Schienengüterverkehrsachsen im deutschen Netz. Diese Maßnahmen sind Teil der groß angelegten Generalsanierung des Hochleistungsnetzes, in deren Rahmen tausende Kilometer Schienen erneuert und modernisiert werden sollen, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit langfristig zu steigern. Laut vorliegenden Informationen werden zwischen 2026 und 2028 auf zentralen Güterverkehrsachsen zwischen Bayern und Österreich monatelange Vollsperrungen von Relationen umgesetzt. Dazu gehören u. a. die Strecken Regensburg–Passau sowie in den Folgejahren München–Rosenheim–Salzburg.

Kurzfristige Auswirkungen auf Containertransporte:

Aufgrund der Bauarbeiten ist insbesondere im Schienengüterverkehr zwischen Österreich und den norddeutschen Seehäfen mit folgenden Effekten zu rechnen:

  • Längere Laufzeiten durch Umleitungen und Kapazitätseinschränkungen
  • Kapazitätsengpässe durch geringere Zugsgrößen auf Ausweichkorridoren
  • Geänderte Fahrpläne und eingeschränkte Abfahrzeiten
  • Teilweise monatelange Streckensperren, vor allem auf den wichtigen Korridoren im Süden Deutschlands
  • Bis zu 140 Güterzüge täglich über den Grenzbahnhof Passau betroffen – ein bedeutender Logistikknotenpunkt im Rhein-Donau-Korridor.

Diese Auswirkungen betreffen sowohl den nationalen als auch den grenzüberschreitenden Güterverkehr je in beide Richtungen und können zu Verzögerungen in der Transportplanung führen.

Empfehlungen für unsere Kunden:

  • Frühzeitige Abstimmung Ihrer Transportplanung unter Berücksichtigung möglicher Laufzeitverlängerungen
  • Enger Kontakt mit Ihren Ansprechpartnern bei ACS Logistics, um alternative Planungen oder kombinierte Transportlösungen zu besprechen
  • Frühzeitige Buchung und flexible Zeitfenster, um Risiken durch mögliche Sperrphasen zu minimieren
  • Kalkulation von leichten Preiserhöhungen der Bahnabschnitte 2026

Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und werden Sie laufend über Veränderungen, konkret betroffene Korridore und operative Maßnahmen informieren.

Bei Rückfragen oder individuellen Planungsbedarfen stehen Ihnen Ihre ACS Logistics Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.

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2026
8:56
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DB-Streckensanierung – Auswirkungen auf Containerverkehre

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2025
14:24
CET

UPDATE - USA - Einführung Reziproker Zolltarife

Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Reciprocal Tariffs sowie einen zusätzlichen wichtigen Punkt im Bereich der Autoersatzteile informieren.

1. 90-tägige Pause und Deckelung auf einheitlich 10% – mit Ausnahme China.

Am 09.04. wurde bekannt gegeben, dass die zuvor angekündigten Zölle für einen Zeitraum von 90 Tagen auf einheitlich 10% gedeckelt werden – mit Ausnahme von China.

Für China wurden die Zölle ursprünglich auf 34% festgesetzt, am 08.04. auf 84% erhöht (siehe Abschnitt 2 der Bekanntmachung "Tarifferhöhung") und nun auf 125% angehoben.

Diese Information wurde bislang ausschließlich von Donald Trump über X (ehemals Twitter) veröffentlicht und außerhalb des Weißen Hauses mündlich vom Finanzminister bestätigt.

Bislang liegt noch kein offizielles Regierungsdokument vor, das die 90-tägige Pause, die Erhöhung auf 125% für China oder weitere Details erklärt und verbindlich festhält. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein solches Dokument in Kürze veröffentlicht wird.

Aus AT/EU-Sicht bedeutet dies aktuell eine Atempause mit einem Aufschlag von lediglich 10% auf bestehende Zölle und Abgaben. wie es nach Ablauf der 90 Tage Frist weiter geht und ob es dann tatsächlich zur Umsetzung des 20%igen zusätzlichen Zolltarifs kommt oder nicht bleibt bis auf weiteres offen.

2. 25% Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. gemäß Section 232.

Am 26. März wurde die Proklamation zur Anpassungen bei der Einfuhr von Automobilen und Autoersatzteilen in die USA gemäß Section 232 veröffentlicht. (Diese Section betrifft Sektoren/Produkte, die als kritisch eingestuft werden – wie Aluminium, Stahl, Automobile und Autoersatzteile.)

Während der 25%ige Zoll auf Automobile bereits am 03.04. in Kraft getreten ist, gilt der 25%ige Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. Die betroffenen Zoll-Tarifnummern sind in Anhang I (B)(g) aufgeführt.

Für AT/EU bedeutet dies: Da diese Zoll-Tarifnummern unter Section 232 fallen, sind sie zwar vom Reciprocal Tariff (derzeit 10%) ausgenommen, unterliegen jedoch ab dem 03.05. einem 25%igen Zoll, welcher zusätzlich zu den bereits bestehenden staatlichen Abgaben hinzukommt.

Unsere Trade & Compliance Experten beobachten die Entwicklungen in diesem Spannungsfeld kontinuierlich gemeinsam mit unseren Partnern in USA und wir berichten hier in unserem Market Situation Monitor sobald neue relevante Updates verfügbar sind.

Sollten Sie konkrete Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.

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2025
14:24
CET

UPDATE - USA - Einführung Reziproker Zolltarife

Details
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2025
11:34
CET

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2025
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Heat Season in Mexiko – Auswirkungen auf die Luftfracht

Modalität: Luftfracht

Status: 3/5 - Achtung

Die Monate April und Mai gehören in Mexiko zu den wärmsten Monaten im Jahr. Das ist die sogenannte Heat Season. Durch die enorme Hitze haben die Flieger physikalisch einen viel geringeren Auftrieb und die Triebwerke eine geringere Leistung. Um das zu kompensieren, reduzieren die Luftfahrtgesellschaften das Startgewicht durch Anpassung der Fracht und Passagiere. Bei gleichbleibender Nachfrage und stark reduzierter Kapazität schnellen die Preise nach oben.

Wir wissen, dass die Heat Season in den letzten Jahren eine immer wiederkehrende Herausforderung war welche erhebliche Auswirkung auf den Transport und den Preis haben kann. Die aktuelle Situation auf dem Verkehrsweg Luftfracht stellt sich wie folgt dar:

Aktuelle Situation:

  • Heat Season hat diese Woche an Fahrt aufgenommen.
  • Erste Offloadings haben begonnen, insbesondere bei Passagierflügen (PAX) in MEX.
  • CAO-Flüge ab MTY und NLU sind derzeit stabil, jedoch können unerwartete Offloadings auftreten.

Erwartungen für die kommenden Wochen/Monate:

  • MEX: Erhebliche Offloadings ab Mitte April erwartet.
  • NLU: Teilweise Offloadings ab Mitte April mit einem möglichen Höhepunkt zwischen Ende April und Mitte Mai.
  • MTY: Mögliche Offloadings zwischen Anfang Mai und Juli, insbesondere bei LH auf den MTY-FRA-Flügen. Da diese Route noch relativ neu ist und die Abflüge am Abend stattfinden, ist ihr Verhalten schwer vorhersehbar. Plötzliche Hitzeanstiege könnten Kapazitätsreduzierungen erzwingen.
  • CV ex MTY: Cargolux operiert ausschließlich über die RFS-Verbindung zwischen MTY und NLU. Verzögerungen im ersten Abschnitt sind möglich, aber der Hauptengpass wird in NLU erwartet, was zu weiteren Verzögerungen beim Anschluss nach LUX führen kann.
  • Luftfrachtraten: Derzeit stabil, jedoch mit einem Aufwärtstrend.

Risikoeinschätzung:

Insgesamt wird der April als eine Phase mit geringem Risiko erwartet, während Anfang Mai ein mittleres Risiko bestehen kann, mit der Möglichkeit, dass es unerwartet zu einem hohen Risiko eskaliert.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Situation außer Kontrolle geraten kann und wir an einen Punkt gelangen, an dem die einzige Möglichkeit, die Fracht mit einem bestimmten Zeitplan zu bewegen, nur unter Express-Tarifen besteht.

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2025
9:51
CET

Heat Season in Mexiko – Auswirkungen auf die Luftfracht

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12:49
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US-Hafenstreik abgewandt – Einigung erzielt

Modalität: Seefracht

Status: 1/5 – Entwarnung

Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Ost- und Golfküste der USA und ihre Arbeitgeber gaben gestern, am Abend des 8. Jänners bekannt, dass sie eine vorläufige Einigung über einen neuen Sechs-Jahres-Rahmenvertrag erzielen konnten. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin nach dem aktuellen Vertrag zu arbeiten, bis die Gewerkschaft mit ihrem gesamten Tarifausschuss zusammentreten und eine Ratifizierungsabstimmung ansetzen kann und die USMX-Mitglieder die Bedingungen des endgültigen Vertrags ratifizieren können. Damit kann die befürchtete Arbeitsniederlegung am 15. Jänner 2025 und folgeschwere wirtschaftliche Schäden durch großflächige Lieferkettenstörungen abgewendet werden.

Die International Longshoremen's Association (ILA) und die Arbeitgebergruppe United States Maritime Alliance (USMX) bezeichneten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung als "Win-Win". Der Deal beinhaltet eine Lösung für die Automatisierung, die das heikelste Thema auf dem Tisch war.

Aufgrund dieser rechtzeitigen Einigung vor Ablauf der Frist, sind keine daraus resultierenden Einschränkungen in der Hafenabfertigung zu erwarten.

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US-Hafenstreik abgewandt – Einigung erzielt

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ILA erneute Androhung Hafenstreik USA ab 16.1.2025

Modalität: Seefracht

Status: 3/5 – Achtung!

Wir möchten Sie erneut auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen’s Association (ILA) und der United States Maritime Alliance (USMX) aufmerksam machen. Diese betreffen wie schon im Oktober die Häfen an der Ost- und Golfküste der USA, welche auch wichtige Knotenpunkte für viele Routen in das US-Hinterland bilden.

Die Verhandlungen, welche eine Einigung zur Verlängerung des Rahmenvertrages bis spät. 15. Januar 2025 erfordern, sind zuletzt in Stocken geraten, sollen jedoch lt. US-Medienberichten am 7. Januar fortgesetzt werden, so dass der USMX und der ILA nur acht Tage Zeit bleiben, um sich auf einen neuen Rahmenvertrag zu einigen.

Der Streitpunkt liegt in der Einführung von Automatisierungstechnologien. Die ILA lehnt diese Technologien entschieden ab, da sie diese als Bedrohung für Arbeitsplätze sieht, während die USMX auf Modernisierung zur Effizienzsteigerung setzt. Somit kann ein erneuter Streik ab dem 16. Januar 2025 nicht ausgeschlossen werden, da die ILA bereits ihre Bereitschaft zu Arbeitsniederlegungen signalisiert hat, sofern keine Einigung erzielt wird. Ein solcher Streik würde in Abhängigkeit der Dauer zu erheblichen Störungen in den Lieferketten führen, einschließlich Verzögerungen und Einschränkungen beim Warenumschlag in den betroffenen Häfen.

Wir empfehlen Ihnen daher, bereits jetzt alternative Strategien wie die folgenden zu prüfen:

  • Frühzeitige Planung und Priorisierung von Sendungen
  • Nutzung alternativer Häfen (sofern möglich)
  • Besonders dringende Sendungen um diesen Zeitraum Luftfracht als Alternative in Erwägung ziehen
  • Enge Abstimmung mit Ihrem Betreuer bei ACS Logistics zur Minimierung potenzieller Störungen bzw. Prüfung von Alternativen

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass die ersten Reeder bereits einen Zuschlag für den Fall des Streiks angekündigt haben. Dieser "Emergency Port Charge (EPC)" liegt nach ersten Informationen bei bis zu USD 3.000,- / 40ft Container. Durch das mögliche Risiko und die bereits zu erwartenden Kosten steigt auch das Ratenniveau für Luftfracht im Trade von Europa nach USA deutlich an.

Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu finden und Ihre Sendungen soweit möglich abzusichern bzw. Sie bestmöglich über den aktuellen Stand zu beraten. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.

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2025
9:03
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ILA erneute Androhung Hafenstreik USA ab 16.1.2025

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Current Tradelane Status
Legende
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 3 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 2 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 5 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 4 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich später als 5 Tage verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung mehr als 4 Tage
Aufwärtstrend
Stabil
Abwärtstrend
Legende
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 2 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 3 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich binnen 4 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung weniger als 7 Tage
Status Frachtraum:
durchschnittlich später als 4 Wochen verfügbar

Status Planlaufzeit:
durchschnittliche Ankunftsverspätung mehr als 7 Tage
Aufwärtstrend
Stabil
Abwärtstrend
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2026
8:20
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Seit unserem letzten Update vom 2. März hat sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft. Während zu Monatsbeginn vor allem die Unsicherheit rund um Luftfracht-Hubs und Transit-Lufträume im Fokus stand, sind inzwischen auch zentrale Infrastrukturen in der Golfregion direkt betroffen. Für österreichische Verlader bedeutet das: Die operative Unsicherheit bleibt nicht nur bestehen, sondern wirkt sich nun spürbarer auf Laufzeiten, Kapazitäten und Kosten aus.

Luftfracht: Der Korridor Europa–Asien bleibt störanfällig

Mehrere große Flughäfen in der Golfregion haben ihren Betrieb inzwischen teilweise wieder aufgenommen, allerdings meist mit stark reduzierten Flugplänen.
Dubai und Abu Dhabi arbeiten aktuell mit eingeschränkten Flugkorridoren und reduzierter Frequenz, während viele internationale Airlines ihre Flüge weiterhin aussetzen oder nur eingeschränkt durchführen.

Gleichzeitig bleibt die Lage fragil:

Am 16. März kam es erneut zu einem sicherheitsbedingten Zwischenfall in der Nähe des Flughafens Dubai, der kurzfristig zu Flugumleitungen und erneuten Betriebsunterbrechungen führte. Auch wichtige Hubs wie Doha operieren weiterhin nur mit eingeschränkten Sondergenehmigungen.

Für globale Luftfrachtketten bedeutet das weiterhin:

  • eingeschränkte Hub-Kapazitäten in der Golfregion
  • verlängerte Flugrouten aufgrund gesperrter Lufträume
  • volatile Flugpläne und kurzfristige Anpassungen

Besonders betroffen bleiben Transportrelationen zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Zeitkritische Sendungen müssen daher weiterhin mit erhöhten Laufzeiten und kurzfristigen Kapazitätsengpässen rechnen.

Seefracht: Großräumige Umroutungen werden zum Standard

Auch im Seeverkehr ist bislang keine Rückkehr zur normalen Routenführung erkennbar.

Mehrere große Containerreedereien – darunter Maersk, MSC, Hapag-Lloyd und CMA CGM – haben Transite durch zentrale Seewege im Nahen Osten weiterhin ausgesetzt.

Betroffen sind insbesondere:

  • Straße von Hormus
  • Bab-al-Mandab / Rotes Meer
  • teilweise Suez-Transit

Viele Dienste werden aktuell über das Kap der Guten Hoffnung umgeroutet, was die Transitzeiten zwischen Asien und Europa um mehrere Wochen verlängern kann.

Die daraus resultierenden operative Folgen im Seeverkehr:

  • deutlich längere Laufzeiten Europa–Asien
  • höhere Treibstoffkosten
  • steigender Druck auf Equipment-Verfügbarkeit
  • zunehmende Fahrplan-Unzuverlässigkeit

→ Was das für österreichische Verlader jetzt bedeutet:

Für Unternehmen in Österreich ist die Lage vor allem keine reine „Nahost-Thematik“ mehr. Sie betrifft inzwischen direkt die Erreichbarkeit und Planbarkeit wichtiger Beschaffungs- und Absatzmärkte in Asien, auf dem indischen Subkontinent sowie in Teilen Afrikas und Ozeaniens. Besonders kritisch ist das für Sendungen mit fixen Anlieferfenstern, Produktionsmaterialien, Ersatzteilen, Saisonware oder projektsensiblen Komponenten. Das Risiko liegt aktuell weniger in einem kompletten Stillstand, sondern in kurzfristigen Änderungen: neue Routings, spätere Abflüge, Rollovers, Zuschläge und volatile Transitzeiten.

Unsere Einschätzung ist daher klar:

Die Lage hat sich seit dem 2. März nicht entspannt, sondern operativ vertieft. In der Luftfracht sehen wir weiterhin hohen Druck auf Kapazität und Fahr/Flugplanzuverlässigkeit. In der Seefracht steigt zusätzlich das Risiko von Verzögerungen und Kostenbewegungen durch Sicherheits-, Energie- und Netzwerkfaktoren. Unternehmen sollten ihre Transporte derzeit mit mehr zeitlichem Puffer planen, Alternativrouten aktiv prüfen und budgetseitig Spielraum für Zuschläge einrechnen.

Für Unternehmen in Österreich zeigen sich die Effekte zunehmend konkret:

  • Planungsunsicherheit ausbleibend: Verlässliche ETA-Angaben sind aktuell eingeschränkt belastbar
  • Transitzeiten verlängern sich: Besonders bei Verbindungen Asien–Europa
  • Kapazitätsengpässe punktuell spürbar: Vor allem bei kurzfristigen Luftfrachtsendungen
  • Kostenentwicklung volatil: Treibstoff- und Sicherheitszuschläge und Spotraten reagieren kurzfristig auf Kapazitätsveränderungen
  • Besonders betroffen sind zeitkritische Sendungen sowie Lieferketten mit engen Produktions- oder Lagerzyklen.

Ausblick (kurzfristig)

Nächste 7 Tage:

  • Keine kurzfristige Entspannung zu erwarten
  • Airlines und Reedereien behalten aktuelle Sicherheitsmaßnahmen bei
  • Weitere kurzfristige Anpassungen bei Flugrouten und Fahrplänen möglich

Nächste 2–3 Wochen:

  • Situation bleibt dynamisch und stark sicherheitsabhängig
  • Leichte Stabilisierung nur bei unveränderter Lage denkbar
  • Risiko weiterer Eskalationen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Kapazitäten und Transitzeiten bleibt bestehen

Unsere Empfehlung

Wir empfehlen österreichischen Verladern derzeit:

  • zeitkritische Luftfrachtsendungen so früh wie möglich anzumelden,
  • bei Asien-Verkehren Routing-Alternativen aktiv mitzuprüfen,
  • in der Seefracht zusätzliche Laufzeitpuffer einzuplanen,
  • und projektbezogene Transporte eng auf Verfügbarkeit, Transitzeit und mögliche Zuschläge abzustimmen.

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Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf internationale Transportketten. Besonders betroffen sind derzeit zentrale Luftfracht-Drehkreuze sowie wichtige Transit-Lufträume zwischen Europa und Asien.

Für österreichische Exporteure und Importeure bedeutet das: steigende Planungsunsicherheit, volatile Kapazitäten und potenzielle Kostenbewegungen.

Luftfracht: Zentrale Hubs temporär außer Betrieb

Mehrere bedeutende Flughäfen in der Golfregion haben den Betrieb vorübergehend eingestellt bzw. massiv eingeschränkt. Laut der Online-Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen in der betroffenen Region bereits mehr als 3400 Flüge gestrichen.

Aktuell bestätigte Betriebsaussetzungen:

  • Dubai International (DXB)
  • Dubai World Central / Al Maktoum (DWC)
  • Doha / Hamad International (DOH)
  • Bahrain International (BAH)
  • Tel Aviv / Ben Gurion (TLV)

Zusätzlich stark eingeschränkt:

  • Abu Dhabi (AUH)
  • Beirut (BEY)

Darüber hinaus sind die Lufträume von

Iran, Irak, Syrien, Kuwait, Jordanien, Oman und Saudi Arabien

temporär geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar.

→ Was bedeutet das konkret für Ihre Sendungen?

Die Golfregion ist einer der wichtigsten Luftfracht-Korridore zwischen:

  • Europa ↔ Indien
  • Europa ↔ Südostasien
  • Europa ↔ China / Fernost
  • Europa ↔ Australien

Durch den Wegfall dieser Transit-Hubs ergeben sich:

  • Umfliegungen gesperrter Lufträume
  • Verlängerte Flugzeiten
  • Höherer Treibstoffverbrauch
  • Reduzierte verfügbare Belly- und Maindeck-Kapazitäten
  • Spürbarer Wettbewerbsdruck um verfügbare Kapazitäten

Zeitkritische Sendungen sind besonders betroffen.

Seefracht: Längere Laufzeiten und operative Anpassungen

Auch im Seeverkehr führt die sicherheitsbedingte Risikobewertung zu Anpassungen:

  • Vermeidung sensibler Seegebiete
  • Umroutungen mit verlängerten Transitzeiten
  • Erhöhte Planungsvolatilität in den Fahrplänen

Sollten alternative Routen dauerhaft genutzt werden, kann dies mittelfristig Auswirkungen auf globale Fahrpläne und Equipment-Verfügbarkeit haben.

→ Auswirkungen auf Ihre Transportkosten

Die aktuelle Situation wirkt sich auf mehrere Kostenkomponenten gleichzeitig aus:

  • Treibstoffmehrkosten durch längere Flug- und Seerouten
  • Sicherheits- und Risikozuschläge
  • Kurzfristige Spotratenanstiege bei knapper Kapazität
  • Potenzielle Folgekosten bei Produktionsverzögerungen

Für österreichische Verlader bedeutet das:

Transportbudgets können kurzfristig stärker schwanken als gewohnt. Besonders bei projektbezogenen oder zeitkritischen Lieferungen empfehlen wir eine frühzeitige Abstimmung.

Unsere Empfehlung

  • Kapazitäten frühzeitig sichern
  • Alternativrouten strategisch prüfen
  • Laufzeiten mit zusätzlichem Puffer planen
  • Budgetseitig mögliche Zuschläge berücksichtigen

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Hintergrund:

Die Deutsche Bahn startet seit dem 02.01.2026 umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an zentralen Schienengüterverkehrsachsen im deutschen Netz. Diese Maßnahmen sind Teil der groß angelegten Generalsanierung des Hochleistungsnetzes, in deren Rahmen tausende Kilometer Schienen erneuert und modernisiert werden sollen, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit langfristig zu steigern. Laut vorliegenden Informationen werden zwischen 2026 und 2028 auf zentralen Güterverkehrsachsen zwischen Bayern und Österreich monatelange Vollsperrungen von Relationen umgesetzt. Dazu gehören u. a. die Strecken Regensburg–Passau sowie in den Folgejahren München–Rosenheim–Salzburg.

Kurzfristige Auswirkungen auf Containertransporte:

Aufgrund der Bauarbeiten ist insbesondere im Schienengüterverkehr zwischen Österreich und den norddeutschen Seehäfen mit folgenden Effekten zu rechnen:

  • Längere Laufzeiten durch Umleitungen und Kapazitätseinschränkungen
  • Kapazitätsengpässe durch geringere Zugsgrößen auf Ausweichkorridoren
  • Geänderte Fahrpläne und eingeschränkte Abfahrzeiten
  • Teilweise monatelange Streckensperren, vor allem auf den wichtigen Korridoren im Süden Deutschlands
  • Bis zu 140 Güterzüge täglich über den Grenzbahnhof Passau betroffen – ein bedeutender Logistikknotenpunkt im Rhein-Donau-Korridor.

Diese Auswirkungen betreffen sowohl den nationalen als auch den grenzüberschreitenden Güterverkehr je in beide Richtungen und können zu Verzögerungen in der Transportplanung führen.

Empfehlungen für unsere Kunden:

  • Frühzeitige Abstimmung Ihrer Transportplanung unter Berücksichtigung möglicher Laufzeitverlängerungen
  • Enger Kontakt mit Ihren Ansprechpartnern bei ACS Logistics, um alternative Planungen oder kombinierte Transportlösungen zu besprechen
  • Frühzeitige Buchung und flexible Zeitfenster, um Risiken durch mögliche Sperrphasen zu minimieren
  • Kalkulation von leichten Preiserhöhungen der Bahnabschnitte 2026

Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und werden Sie laufend über Veränderungen, konkret betroffene Korridore und operative Maßnahmen informieren.

Bei Rückfragen oder individuellen Planungsbedarfen stehen Ihnen Ihre ACS Logistics Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.

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10
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04
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2025
14:24
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Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Reciprocal Tariffs sowie einen zusätzlichen wichtigen Punkt im Bereich der Autoersatzteile informieren.

1. 90-tägige Pause und Deckelung auf einheitlich 10% – mit Ausnahme China.

Am 09.04. wurde bekannt gegeben, dass die zuvor angekündigten Zölle für einen Zeitraum von 90 Tagen auf einheitlich 10% gedeckelt werden – mit Ausnahme von China.

Für China wurden die Zölle ursprünglich auf 34% festgesetzt, am 08.04. auf 84% erhöht (siehe Abschnitt 2 der Bekanntmachung "Tarifferhöhung") und nun auf 125% angehoben.

Diese Information wurde bislang ausschließlich von Donald Trump über X (ehemals Twitter) veröffentlicht und außerhalb des Weißen Hauses mündlich vom Finanzminister bestätigt.

Bislang liegt noch kein offizielles Regierungsdokument vor, das die 90-tägige Pause, die Erhöhung auf 125% für China oder weitere Details erklärt und verbindlich festhält. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein solches Dokument in Kürze veröffentlicht wird.

Aus AT/EU-Sicht bedeutet dies aktuell eine Atempause mit einem Aufschlag von lediglich 10% auf bestehende Zölle und Abgaben. wie es nach Ablauf der 90 Tage Frist weiter geht und ob es dann tatsächlich zur Umsetzung des 20%igen zusätzlichen Zolltarifs kommt oder nicht bleibt bis auf weiteres offen.

2. 25% Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. gemäß Section 232.

Am 26. März wurde die Proklamation zur Anpassungen bei der Einfuhr von Automobilen und Autoersatzteilen in die USA gemäß Section 232 veröffentlicht. (Diese Section betrifft Sektoren/Produkte, die als kritisch eingestuft werden – wie Aluminium, Stahl, Automobile und Autoersatzteile.)

Während der 25%ige Zoll auf Automobile bereits am 03.04. in Kraft getreten ist, gilt der 25%ige Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. Die betroffenen Zoll-Tarifnummern sind in Anhang I (B)(g) aufgeführt.

Für AT/EU bedeutet dies: Da diese Zoll-Tarifnummern unter Section 232 fallen, sind sie zwar vom Reciprocal Tariff (derzeit 10%) ausgenommen, unterliegen jedoch ab dem 03.05. einem 25%igen Zoll, welcher zusätzlich zu den bereits bestehenden staatlichen Abgaben hinzukommt.

Unsere Trade & Compliance Experten beobachten die Entwicklungen in diesem Spannungsfeld kontinuierlich gemeinsam mit unseren Partnern in USA und wir berichten hier in unserem Market Situation Monitor sobald neue relevante Updates verfügbar sind.

Sollten Sie konkrete Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.

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31
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03
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2025
9:51
CET

Modalität: Luftfracht

Status: 3/5 - Achtung

Die Monate April und Mai gehören in Mexiko zu den wärmsten Monaten im Jahr. Das ist die sogenannte Heat Season. Durch die enorme Hitze haben die Flieger physikalisch einen viel geringeren Auftrieb und die Triebwerke eine geringere Leistung. Um das zu kompensieren, reduzieren die Luftfahrtgesellschaften das Startgewicht durch Anpassung der Fracht und Passagiere. Bei gleichbleibender Nachfrage und stark reduzierter Kapazität schnellen die Preise nach oben.

Wir wissen, dass die Heat Season in den letzten Jahren eine immer wiederkehrende Herausforderung war welche erhebliche Auswirkung auf den Transport und den Preis haben kann. Die aktuelle Situation auf dem Verkehrsweg Luftfracht stellt sich wie folgt dar:

Aktuelle Situation:

  • Heat Season hat diese Woche an Fahrt aufgenommen.
  • Erste Offloadings haben begonnen, insbesondere bei Passagierflügen (PAX) in MEX.
  • CAO-Flüge ab MTY und NLU sind derzeit stabil, jedoch können unerwartete Offloadings auftreten.

Erwartungen für die kommenden Wochen/Monate:

  • MEX: Erhebliche Offloadings ab Mitte April erwartet.
  • NLU: Teilweise Offloadings ab Mitte April mit einem möglichen Höhepunkt zwischen Ende April und Mitte Mai.
  • MTY: Mögliche Offloadings zwischen Anfang Mai und Juli, insbesondere bei LH auf den MTY-FRA-Flügen. Da diese Route noch relativ neu ist und die Abflüge am Abend stattfinden, ist ihr Verhalten schwer vorhersehbar. Plötzliche Hitzeanstiege könnten Kapazitätsreduzierungen erzwingen.
  • CV ex MTY: Cargolux operiert ausschließlich über die RFS-Verbindung zwischen MTY und NLU. Verzögerungen im ersten Abschnitt sind möglich, aber der Hauptengpass wird in NLU erwartet, was zu weiteren Verzögerungen beim Anschluss nach LUX führen kann.
  • Luftfrachtraten: Derzeit stabil, jedoch mit einem Aufwärtstrend.

Risikoeinschätzung:

Insgesamt wird der April als eine Phase mit geringem Risiko erwartet, während Anfang Mai ein mittleres Risiko bestehen kann, mit der Möglichkeit, dass es unerwartet zu einem hohen Risiko eskaliert.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Situation außer Kontrolle geraten kann und wir an einen Punkt gelangen, an dem die einzige Möglichkeit, die Fracht mit einem bestimmten Zeitplan zu bewegen, nur unter Express-Tarifen besteht.

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09
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01
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2025
12:49
CET

Modalität: Seefracht

Status: 1/5 – Entwarnung

Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Ost- und Golfküste der USA und ihre Arbeitgeber gaben gestern, am Abend des 8. Jänners bekannt, dass sie eine vorläufige Einigung über einen neuen Sechs-Jahres-Rahmenvertrag erzielen konnten. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin nach dem aktuellen Vertrag zu arbeiten, bis die Gewerkschaft mit ihrem gesamten Tarifausschuss zusammentreten und eine Ratifizierungsabstimmung ansetzen kann und die USMX-Mitglieder die Bedingungen des endgültigen Vertrags ratifizieren können. Damit kann die befürchtete Arbeitsniederlegung am 15. Jänner 2025 und folgeschwere wirtschaftliche Schäden durch großflächige Lieferkettenstörungen abgewendet werden.

Die International Longshoremen's Association (ILA) und die Arbeitgebergruppe United States Maritime Alliance (USMX) bezeichneten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung als "Win-Win". Der Deal beinhaltet eine Lösung für die Automatisierung, die das heikelste Thema auf dem Tisch war.

Aufgrund dieser rechtzeitigen Einigung vor Ablauf der Frist, sind keine daraus resultierenden Einschränkungen in der Hafenabfertigung zu erwarten.

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07
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01
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2025
9:03
CET

Modalität: Seefracht

Status: 3/5 – Achtung!

Wir möchten Sie erneut auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen’s Association (ILA) und der United States Maritime Alliance (USMX) aufmerksam machen. Diese betreffen wie schon im Oktober die Häfen an der Ost- und Golfküste der USA, welche auch wichtige Knotenpunkte für viele Routen in das US-Hinterland bilden.

Die Verhandlungen, welche eine Einigung zur Verlängerung des Rahmenvertrages bis spät. 15. Januar 2025 erfordern, sind zuletzt in Stocken geraten, sollen jedoch lt. US-Medienberichten am 7. Januar fortgesetzt werden, so dass der USMX und der ILA nur acht Tage Zeit bleiben, um sich auf einen neuen Rahmenvertrag zu einigen.

Der Streitpunkt liegt in der Einführung von Automatisierungstechnologien. Die ILA lehnt diese Technologien entschieden ab, da sie diese als Bedrohung für Arbeitsplätze sieht, während die USMX auf Modernisierung zur Effizienzsteigerung setzt. Somit kann ein erneuter Streik ab dem 16. Januar 2025 nicht ausgeschlossen werden, da die ILA bereits ihre Bereitschaft zu Arbeitsniederlegungen signalisiert hat, sofern keine Einigung erzielt wird. Ein solcher Streik würde in Abhängigkeit der Dauer zu erheblichen Störungen in den Lieferketten führen, einschließlich Verzögerungen und Einschränkungen beim Warenumschlag in den betroffenen Häfen.

Wir empfehlen Ihnen daher, bereits jetzt alternative Strategien wie die folgenden zu prüfen:

  • Frühzeitige Planung und Priorisierung von Sendungen
  • Nutzung alternativer Häfen (sofern möglich)
  • Besonders dringende Sendungen um diesen Zeitraum Luftfracht als Alternative in Erwägung ziehen
  • Enge Abstimmung mit Ihrem Betreuer bei ACS Logistics zur Minimierung potenzieller Störungen bzw. Prüfung von Alternativen

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass die ersten Reeder bereits einen Zuschlag für den Fall des Streiks angekündigt haben. Dieser "Emergency Port Charge (EPC)" liegt nach ersten Informationen bei bis zu USD 3.000,- / 40ft Container. Durch das mögliche Risiko und die bereits zu erwartenden Kosten steigt auch das Ratenniveau für Luftfracht im Trade von Europa nach USA deutlich an.

Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu finden und Ihre Sendungen soweit möglich abzusichern bzw. Sie bestmöglich über den aktuellen Stand zu beraten. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.

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04
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10
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2024
8:52
CET

Heute Nacht haben die International Longshoreman Association (ILA) und die United States Maritime Alliance (USMX) eine vorläufige Vereinbarung über Löhne getroffen und sich daraufhin geeinigt, den dreitägigen Streik an den Häfen der Ost- und Golfküste der USA zu beenden.

Sie haben zugestimmt, die Arbeit in den Häfen am Freitag, 4. Oktober wieder vollständig aufzunehmen und die Verhandlungen über die verbleibenden Themen bis zum 15. Januar fortzusetzen.

Es gibt einen Rückstau von Schiffen, die vor den meisten betroffenen Häfen vor Anker liegen und dementsprechend wird es zu temporären Rückstaus an den Terminals und in Folge Verspätungen bei den Abfertigungen kommen.

Einige Reedereien haben Schiffe zu Häfen in Kanada, der Karibik und Panama umgeleitet oder vorgesehen Fracht an anderen als den ursprünglich vorgesehenen Häfen zu entladen. Diese Balancing-Maßnahmen müssen natürlich seitens der Reeder abgearbeitet werden.

Mit der Beendigung des Streiks nach drei Tagen, konnte das schlimmste abgewendet werden. Die in dieser Zeit aufgebauten Rückstaus vor und in den Häfen wird zu temporären, jedoch in Anbetracht des eigentlichen Risikos überschaubaren Verzögerungen bei der Abfertigung in den Häfen führen. Aktuell geht man von ca. zwei Wochen aus bis die entstandenen Unregelmäßigkeiten in den betroffenen Häfen abgearbeitet sein werden.

Wir werden diese Situation natürlich bis zum finalen Abschluss der Verhandlungen im Auge behalten und über etwaige relevante Updates informieren.

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01
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10
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2024
14:33
CET

Modalität: Seefracht

Status: 4/5 – kritisch

Laut CNBC sind über 45.000 Hafenarbeiter der International Longshoremen's Association (ILA) wie angekündigt am 1. Oktober um 12:01 Uhr (EST)  in einen landesweiten Streik getreten, nachdem keine Einigung mit der United States Maritime Alliance (USMX) erzielt werden konnte.

Es wird berichtet, dass die ILA ein Last-Minute-Angebot der USMX am Montag abgelehnt hat, dass eine Lohnerhöhung von 50 % über 6 Jahre und ein Versprechen zur Beibehaltung der Automatisierungsgrenzen aus dem aktuellen Vertrag beinhaltete. Darüber hinaus lehnt die ILA derzeit die Bitte der USMX ab, den aktuellen Vertrag während der Verhandlungen zu verlängern.

Der Streik betrifft nach aktuellem Stand 36 bedeutende Häfen – darunter Boston, New York/New Jersey, Philadelphia, Wilmington, Baltimore, Norfolk, Charleston, Savannah, Jacksonville, Tampa, Miami, Port Everglades, New Orleans, Mobile und Houston – und es wird erwartet, dass die Abfertigungen von Frachtschiffen somit an gesamten der Ost- und Golfküste der USA für die Dauer des Streiks zu erheblichen Verzögerungen führen.

Experten gehen davon aus, dass ein einwöchiger Streik die US-Wirtschaft fast 4 Milliarden Dollar kosten und Lieferkettenunterbrechungen und Verzögerungen bis Mitte November verursachen könnte. Ein zweiwöchiger Streik könnte Verzögerungen und Funktionsstörungen der Lieferkette bis Januar verursachen.

Infolge der aktuellen Lage haben erste Reeder wie HAPAG LLOYD oder A.P. Moller-Maersk bereits angekündigt zusätzliche Gebühren („Disruption Surcharges“) zu erheben, um die dadurch steigenden Betriebskosten zu decken.

 

Was bedeutet das für Sie?

  1. Hafenschließungen und Verzögerungen: Der Streikprozess wurde wie befürchtet in Gang gesetzt und wird in Abhängigkeit der tatsächlichen Dauer und Intensität wirtschaftliche Konsequenzen hinsichtlich Verzögerungen und Mehrkosten mit sich bringen. Direkt betroffen ist die gesamte Golf- und Ostküste der USA. Allerdings werden sich die Warenströme sehr rasch Zug-um-Zug ihre Alternativwege suchen und somit ist zu erwarten, dass sich die Rückstaus in den Häfen rasch auch auf die verbleibenden nicht im Streik befindlichen West-Coast-Ports sowie kanadische Ports übertragen. Im Umkehrschluss haben erste Reedereien ihre Kapazitäten zu den betroffenen Ports reduziert, um Terminalüberlastungen entgegenzuwirken. Experten sprechen von einem Verzögerungsfaktor 1:6 als Richtwert, was bedeutet, dass einwöchige Streiks bis zu sechs Wochen Verzögerung an den Hafenterminals zur Folge haben könnten.
  1. Erhöhte Frachtkosten: Neben den bereits steigenden Frachtraten aufgrund der erhöhten Nachfrage am Transatlantik Trade in der Peak-Season werden Reedereien einen Zuschlag erheben, um die Kosten durch die Unterbrechung des Hafenbetriebs zu kompensieren. Nach aktuellem Stand geht man von Mehrkosten in Höhe von bis zu 3.000 USD/FEU aus und es ist davon auszugehen, dass diese Zuschläge in Abhängigkeit von den Entwicklungen und Auswirkungen des Streiks volatil sein und laufen angepasst werden. Durch alternative Häfen an der Westküste oder in Kanada sowie durch Umstellung erheblicher Transportvolumen von See- auf Luftfracht ist zu erwarten, dass sich die Transportkosten auch auf Ausweichrouten sowie in der Luftfracht markant erhöhen.
  1. Empfohlene Maßnahmen zur Risikominderung:
    • Halten sie engen Kontakt zur Abstimmung mit unseren Experten
    • Prüfen Sie alternative Routen und Lösungsmöglichkeiten
    • Stellen Sie sicher, dass Ihre Versicherungspolicen zusätzliche Kosten und Verzögerungen abdecken.
    • Informieren Sie Ihre Kunden und Lieferanten frühzeitig über die potenziellen Risiken.

Ein Termin für erste Verhandlungsgespräche und somit ein Ende des Streiks ist aktuell nicht absehbar.

Wir werden Sie über unseren Market Situation Newsletter über relevante News und Updates zum Streik am Laufenden halten.

Darüber hinaus steht Ihnen unser Sea Freight Solutions Team bei konkreten Fragen bzw. für allfällige Beratungsgespräche gerne zur Verfügung.