


Dieser Informationsservice fokussiert auf die konsolidierte Information und Interpretation der aktuellen und zu erwartenden Geschehnisse, Veränderungen und Impulse am globalen Transport- und Logistikmarkt mit Schwerpunkt Luft- und Seefracht von/nach Österreich. Das Format umfasst Ad-hoc-Meldungen sowie umfassende periodische Marktupdates und Reports. Automatische Push-Notifications können auf dieser Seite abonniert werden.
Seit unserem letzten Update vom 2. März hat sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft. Während zu Monatsbeginn vor allem die Unsicherheit rund um Luftfracht-Hubs und Transit-Lufträume im Fokus stand, sind inzwischen auch zentrale Infrastrukturen in der Golfregion direkt betroffen. Für österreichische Verlader bedeutet das: Die operative Unsicherheit bleibt nicht nur bestehen, sondern wirkt sich nun spürbarer auf Laufzeiten, Kapazitäten und Kosten aus.
Mehrere große Flughäfen in der Golfregion haben ihren Betrieb inzwischen teilweise wieder aufgenommen, allerdings meist mit stark reduzierten Flugplänen.
Dubai und Abu Dhabi arbeiten aktuell mit eingeschränkten Flugkorridoren und reduzierter Frequenz, während viele internationale Airlines ihre Flüge weiterhin aussetzen oder nur eingeschränkt durchführen.
Gleichzeitig bleibt die Lage fragil:
Am 16. März kam es erneut zu einem sicherheitsbedingten Zwischenfall in der Nähe des Flughafens Dubai, der kurzfristig zu Flugumleitungen und erneuten Betriebsunterbrechungen führte. Auch wichtige Hubs wie Doha operieren weiterhin nur mit eingeschränkten Sondergenehmigungen.
Für globale Luftfrachtketten bedeutet das weiterhin:
Besonders betroffen bleiben Transportrelationen zwischen:
Zeitkritische Sendungen müssen daher weiterhin mit erhöhten Laufzeiten und kurzfristigen Kapazitätsengpässen rechnen.
Auch im Seeverkehr ist bislang keine Rückkehr zur normalen Routenführung erkennbar.
Mehrere große Containerreedereien – darunter Maersk, MSC, Hapag-Lloyd und CMA CGM – haben Transite durch zentrale Seewege im Nahen Osten weiterhin ausgesetzt.
Betroffen sind insbesondere:
Viele Dienste werden aktuell über das Kap der Guten Hoffnung umgeroutet, was die Transitzeiten zwischen Asien und Europa um mehrere Wochen verlängern kann.
Die daraus resultierenden operative Folgen im Seeverkehr:
Für Unternehmen in Österreich ist die Lage vor allem keine reine „Nahost-Thematik“ mehr. Sie betrifft inzwischen direkt die Erreichbarkeit und Planbarkeit wichtiger Beschaffungs- und Absatzmärkte in Asien, auf dem indischen Subkontinent sowie in Teilen Afrikas und Ozeaniens. Besonders kritisch ist das für Sendungen mit fixen Anlieferfenstern, Produktionsmaterialien, Ersatzteilen, Saisonware oder projektsensiblen Komponenten. Das Risiko liegt aktuell weniger in einem kompletten Stillstand, sondern in kurzfristigen Änderungen: neue Routings, spätere Abflüge, Rollovers, Zuschläge und volatile Transitzeiten.
Unsere Einschätzung ist daher klar:
Die Lage hat sich seit dem 2. März nicht entspannt, sondern operativ vertieft. In der Luftfracht sehen wir weiterhin hohen Druck auf Kapazität und Fahr/Flugplanzuverlässigkeit. In der Seefracht steigt zusätzlich das Risiko von Verzögerungen und Kostenbewegungen durch Sicherheits-, Energie- und Netzwerkfaktoren. Unternehmen sollten ihre Transporte derzeit mit mehr zeitlichem Puffer planen, Alternativrouten aktiv prüfen und budgetseitig Spielraum für Zuschläge einrechnen.
Für Unternehmen in Österreich zeigen sich die Effekte zunehmend konkret:
Nächste 7 Tage:
Nächste 2–3 Wochen:
Wir empfehlen österreichischen Verladern derzeit:
Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.
Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf internationale Transportketten. Besonders betroffen sind derzeit zentrale Luftfracht-Drehkreuze sowie wichtige Transit-Lufträume zwischen Europa und Asien.
Für österreichische Exporteure und Importeure bedeutet das: steigende Planungsunsicherheit, volatile Kapazitäten und potenzielle Kostenbewegungen.
Mehrere bedeutende Flughäfen in der Golfregion haben den Betrieb vorübergehend eingestellt bzw. massiv eingeschränkt. Laut der Online-Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen in der betroffenen Region bereits mehr als 3400 Flüge gestrichen.
Aktuell bestätigte Betriebsaussetzungen:
Zusätzlich stark eingeschränkt:
Darüber hinaus sind die Lufträume von
Iran, Irak, Syrien, Kuwait, Jordanien, Oman und Saudi Arabien
temporär geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar.
→ Was bedeutet das konkret für Ihre Sendungen?
Die Golfregion ist einer der wichtigsten Luftfracht-Korridore zwischen:
Durch den Wegfall dieser Transit-Hubs ergeben sich:
Zeitkritische Sendungen sind besonders betroffen.
Auch im Seeverkehr führt die sicherheitsbedingte Risikobewertung zu Anpassungen:
Sollten alternative Routen dauerhaft genutzt werden, kann dies mittelfristig Auswirkungen auf globale Fahrpläne und Equipment-Verfügbarkeit haben.
→ Auswirkungen auf Ihre Transportkosten
Die aktuelle Situation wirkt sich auf mehrere Kostenkomponenten gleichzeitig aus:
Für österreichische Verlader bedeutet das:
Transportbudgets können kurzfristig stärker schwanken als gewohnt. Besonders bei projektbezogenen oder zeitkritischen Lieferungen empfehlen wir eine frühzeitige Abstimmung.
Unser Air- und Sea Freight Solutions Team beobachtet die Lage laufend und informiert Sie proaktiv bei relevanten Marktveränderungen.
Gemeinsam sichern wir Ihre Lieferketten – auch in bewegten Zeiten.
Die Deutsche Bahn startet seit dem 02.01.2026 umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an zentralen Schienengüterverkehrsachsen im deutschen Netz. Diese Maßnahmen sind Teil der groß angelegten Generalsanierung des Hochleistungsnetzes, in deren Rahmen tausende Kilometer Schienen erneuert und modernisiert werden sollen, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit langfristig zu steigern. Laut vorliegenden Informationen werden zwischen 2026 und 2028 auf zentralen Güterverkehrsachsen zwischen Bayern und Österreich monatelange Vollsperrungen von Relationen umgesetzt. Dazu gehören u. a. die Strecken Regensburg–Passau sowie in den Folgejahren München–Rosenheim–Salzburg.
Aufgrund der Bauarbeiten ist insbesondere im Schienengüterverkehr zwischen Österreich und den norddeutschen Seehäfen mit folgenden Effekten zu rechnen:
Diese Auswirkungen betreffen sowohl den nationalen als auch den grenzüberschreitenden Güterverkehr je in beide Richtungen und können zu Verzögerungen in der Transportplanung führen.
Wir beobachten die Entwicklungen sehr genau und werden Sie laufend über Veränderungen, konkret betroffene Korridore und operative Maßnahmen informieren.
Bei Rückfragen oder individuellen Planungsbedarfen stehen Ihnen Ihre ACS Logistics Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir möchten Sie über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Reciprocal Tariffs sowie einen zusätzlichen wichtigen Punkt im Bereich der Autoersatzteile informieren.
Am 09.04. wurde bekannt gegeben, dass die zuvor angekündigten Zölle für einen Zeitraum von 90 Tagen auf einheitlich 10% gedeckelt werden – mit Ausnahme von China.
Für China wurden die Zölle ursprünglich auf 34% festgesetzt, am 08.04. auf 84% erhöht (siehe Abschnitt 2 der Bekanntmachung "Tarifferhöhung") und nun auf 125% angehoben.
Diese Information wurde bislang ausschließlich von Donald Trump über X (ehemals Twitter) veröffentlicht und außerhalb des Weißen Hauses mündlich vom Finanzminister bestätigt.
Bislang liegt noch kein offizielles Regierungsdokument vor, das die 90-tägige Pause, die Erhöhung auf 125% für China oder weitere Details erklärt und verbindlich festhält. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein solches Dokument in Kürze veröffentlicht wird.
Aus AT/EU-Sicht bedeutet dies aktuell eine Atempause mit einem Aufschlag von lediglich 10% auf bestehende Zölle und Abgaben. wie es nach Ablauf der 90 Tage Frist weiter geht und ob es dann tatsächlich zur Umsetzung des 20%igen zusätzlichen Zolltarifs kommt oder nicht bleibt bis auf weiteres offen.
Am 26. März wurde die Proklamation zur Anpassungen bei der Einfuhr von Automobilen und Autoersatzteilen in die USA gemäß Section 232 veröffentlicht. (Diese Section betrifft Sektoren/Produkte, die als kritisch eingestuft werden – wie Aluminium, Stahl, Automobile und Autoersatzteile.)
Während der 25%ige Zoll auf Automobile bereits am 03.04. in Kraft getreten ist, gilt der 25%ige Zoll auf Autoersatzteile ab dem 03.05. Die betroffenen Zoll-Tarifnummern sind in Anhang I (B)(g) aufgeführt.
Für AT/EU bedeutet dies: Da diese Zoll-Tarifnummern unter Section 232 fallen, sind sie zwar vom Reciprocal Tariff (derzeit 10%) ausgenommen, unterliegen jedoch ab dem 03.05. einem 25%igen Zoll, welcher zusätzlich zu den bereits bestehenden staatlichen Abgaben hinzukommt.
Unsere Trade & Compliance Experten beobachten die Entwicklungen in diesem Spannungsfeld kontinuierlich gemeinsam mit unseren Partnern in USA und wir berichten hier in unserem Market Situation Monitor sobald neue relevante Updates verfügbar sind.
Sollten Sie konkrete Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.

USA – Einführung Reziproker Zolltarife
Die Monate April und Mai gehören in Mexiko zu den wärmsten Monaten im Jahr. Das ist die sogenannte Heat Season. Durch die enorme Hitze haben die Flieger physikalisch einen viel geringeren Auftrieb und die Triebwerke eine geringere Leistung. Um das zu kompensieren, reduzieren die Luftfahrtgesellschaften das Startgewicht durch Anpassung der Fracht und Passagiere. Bei gleichbleibender Nachfrage und stark reduzierter Kapazität schnellen die Preise nach oben.
Wir wissen, dass die Heat Season in den letzten Jahren eine immer wiederkehrende Herausforderung war welche erhebliche Auswirkung auf den Transport und den Preis haben kann. Die aktuelle Situation auf dem Verkehrsweg Luftfracht stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt wird der April als eine Phase mit geringem Risiko erwartet, während Anfang Mai ein mittleres Risiko bestehen kann, mit der Möglichkeit, dass es unerwartet zu einem hohen Risiko eskaliert.
Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Situation außer Kontrolle geraten kann und wir an einen Punkt gelangen, an dem die einzige Möglichkeit, die Fracht mit einem bestimmten Zeitplan zu bewegen, nur unter Express-Tarifen besteht.
Die Gewerkschaft der Hafenarbeiter an der Ost- und Golfküste der USA und ihre Arbeitgeber gaben gestern, am Abend des 8. Jänners bekannt, dass sie eine vorläufige Einigung über einen neuen Sechs-Jahres-Rahmenvertrag erzielen konnten. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin nach dem aktuellen Vertrag zu arbeiten, bis die Gewerkschaft mit ihrem gesamten Tarifausschuss zusammentreten und eine Ratifizierungsabstimmung ansetzen kann und die USMX-Mitglieder die Bedingungen des endgültigen Vertrags ratifizieren können. Damit kann die befürchtete Arbeitsniederlegung am 15. Jänner 2025 und folgeschwere wirtschaftliche Schäden durch großflächige Lieferkettenstörungen abgewendet werden.
Die International Longshoremen's Association (ILA) und die Arbeitgebergruppe United States Maritime Alliance (USMX) bezeichneten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung als "Win-Win". Der Deal beinhaltet eine Lösung für die Automatisierung, die das heikelste Thema auf dem Tisch war.
Aufgrund dieser rechtzeitigen Einigung vor Ablauf der Frist, sind keine daraus resultierenden Einschränkungen in der Hafenabfertigung zu erwarten.
Wir möchten Sie erneut auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen’s Association (ILA) und der United States Maritime Alliance (USMX) aufmerksam machen. Diese betreffen wie schon im Oktober die Häfen an der Ost- und Golfküste der USA, welche auch wichtige Knotenpunkte für viele Routen in das US-Hinterland bilden.
Die Verhandlungen, welche eine Einigung zur Verlängerung des Rahmenvertrages bis spät. 15. Januar 2025 erfordern, sind zuletzt in Stocken geraten, sollen jedoch lt. US-Medienberichten am 7. Januar fortgesetzt werden, so dass der USMX und der ILA nur acht Tage Zeit bleiben, um sich auf einen neuen Rahmenvertrag zu einigen.
Der Streitpunkt liegt in der Einführung von Automatisierungstechnologien. Die ILA lehnt diese Technologien entschieden ab, da sie diese als Bedrohung für Arbeitsplätze sieht, während die USMX auf Modernisierung zur Effizienzsteigerung setzt. Somit kann ein erneuter Streik ab dem 16. Januar 2025 nicht ausgeschlossen werden, da die ILA bereits ihre Bereitschaft zu Arbeitsniederlegungen signalisiert hat, sofern keine Einigung erzielt wird. Ein solcher Streik würde in Abhängigkeit der Dauer zu erheblichen Störungen in den Lieferketten führen, einschließlich Verzögerungen und Einschränkungen beim Warenumschlag in den betroffenen Häfen.
Bitte beachten Sie zusätzlich, dass die ersten Reeder bereits einen Zuschlag für den Fall des Streiks angekündigt haben. Dieser "Emergency Port Charge (EPC)" liegt nach ersten Informationen bei bis zu USD 3.000,- / 40ft Container. Durch das mögliche Risiko und die bereits zu erwartenden Kosten steigt auch das Ratenniveau für Luftfracht im Trade von Europa nach USA deutlich an.
Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam Lösungen zu finden und Ihre Sendungen soweit möglich abzusichern bzw. Sie bestmöglich über den aktuellen Stand zu beraten. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte direkt.


Wir informieren Sie pro-aktiv, wenn es neue Updates gibt. E-Mail eintragen und von aktuelle Marktinfos profitieren.

USA – Einführung Reziproker Zolltarife

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht

Schwerpunkt Überseelogistik – Luftfracht & Seefracht
Zeigt Ihnen frühzeitig mögliche Lieferkettenprobleme mit Handlungsempfehlungen.
Dieses Format wird in periodischen Zeitintervalle von unseren Experten erstellt und für Sie veröffentlicht.
Abonnieren Sie einfach unsere E-Mail-Benachrichtigungen damit wir Sie pro-aktiv informieren können, wenn es neue Updates gibt. Hier können Sie sich für E-Mail-Benachrichtigungen anmelden.
Modalität: Seefracht
Status: 4/5 – kritisch
Aufgrund der sich zuspitzenden Verhandlungen zwischen der International Longshoremen's Association (ILA), der Gewerkschaft der Hafenarbeiter, und der United States Maritime Alliance (USMX), der Dachorganisation der US-Hafenanlagen, droht ab dem 1. Oktober ein Streik. Diese Situation könnte erhebliche Auswirkungen auf den transatlantischen Handel, insbesondere zwischen Europa und Nordamerika, haben. Wir möchten Sie frühzeitig über die potenziellen Folgen informieren und Ihnen helfen, sich bestmöglich auf diese Unsicherheiten vorzubereiten.
Im Falle eines Streiks könnten insgesamt 36 Häfen an der Ost- und Golfküste der USA betroffen sein, darunter wichtige Drehkreuze wie New York, Baltimore, Norfolk, Savannah, Charleston und Houston. Dies würde zu erheblichen Rückstaus und verlängerten Abfertigungszeiten führen. Einige Reedereien haben bereits angekündigt, die Ladungsannahme zu reduzieren, um Überlastungen an den Terminals zu vermeiden. Dadurch könnte sich die Laufzeit Ihrer Transporte erheblich verlängern, und die Einhaltung geplanter Zustelltermine wäre nicht mehr garantiert.
Experten gehen davon aus, dass selbst ein kurzer Streik von wenigen Tagen wochenlange Verzögerungen nach sich ziehen könnte. Ein einwöchiger Streik könnte laut aktuellen Einschätzungen bis zu sechs Wochen Aufräumarbeiten zur Folge haben.
Zusätzliche Kosten in Form von „Disruption Surcharges“ sind im Falle eines Streiks zu erwarten. Diese könnten laut aktuellen Marktdaten bis zu 3.000 USD pro FEU (40-Fuß-Container) betragen. Zum Vergleich: Die derzeitigen Frachtraten von Nordeuropa zur US-Ostküste liegen bei etwa 2.500 USD/FEU. Zudem könnte eine Umleitung über alternative Häfen, beispielsweise an der US-Westküste oder in Kanada, die Transportkosten weiter in die Höhe treiben. Das erhöhte Frachtvolumen aufgrund des evtl. bevorstehenden Streiks hat bereits per 1. Oktober zu markant steigenden Seefrachtraten auf dem Spot-Markt geführt.
Erweiterte Öffnungszeiten in US-Häfen: Einige US-Häfen haben für diese Woche erweiterte Öffnungszeiten angekündigt, um es Importeuren zu ermöglichen, ihre Lagerbestände aufzufüllen.
Alternative Routen und Lagermöglichkeiten: Wir unterstützen Sie gerne bei der Prüfung alternativer Transportwege oder Zwischenlagerlösungen auf Basis individueller Betrachtung und Planung.
Versicherungsschutz prüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Versicherungspolicen potenzielle Verluste durch Lieferverzögerungen und etwaige Zusatzkosten wie Demurrage/Detention abdecken. Für weitere Informationen zu unseren umfassenden Versicherungslösungen stehen wir Ihnen gerne auf individuelle Anfrage zur Verfügung.
Frühzeitige Kommunikation: Informieren Sie Ihre Kunden und Lieferanten proaktiv über die potenziellen Risiken, um Lieferengpässe so gut wie möglich zu vermeiden. Der Ausgang der aktuellen Situation ist schwer vorhersehbar, ebenso wie die damit verbundenen Auswirkungen auf Lieferzeiten und Kosten.
Wir empfehlen die jeweiligen Situationen individuell zu betrachten, mit einem Risikoprofil zu bewerten und nach Rücksprache mit Ihrem Logistikdienstleister entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche Beeinträchtigungen Ihrer Lieferketten zu minimieren. Bei laufenden Verladungen in Richtung USA sollten Sie mit eventuellen Zusatzkosten von bis zu 3.000 USD pro FEU und Verzögerungen rechnen.
Unser Sea Freight Solutions Team wird Sie kontinuierlich über die aktuelle Lage bzw. relevante Updates informieren und steht Ihnen bei Fragen oder Planungen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu den aktuellen und zu erwartenden Geschehnissen, Veränderungen und Impulsen am globalen Transport- und Logistikmarkt mit Schwerpunkt Luft- und Seefracht von/nach Österreich finden sie hier.
Modalität: Seefracht
Status: 4/5 – kritisch
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat Ihre Mitglieder heute spontan zu einem Streik in der Zeit vom Montag, 11.03.2024 18:00 bis Dienstag, 12.03.2024 18:00 aufgerufen. Eine genaue Prognose der Auswirkungen ist derzeit nicht absehbar, als Folgewirkung rechnen wir jedoch mit enormen Verspätungen und Zugsausfällen sowie daraus resultierenden Rückstaus nach Streikende. Durch diesen Stau und die fehlenden Transportkapazitäten können Sendungen teilweise nicht rechtzeitig in den Terminals angeliefert werden wodruch eventuelle Umbuchungen möglich sind.
Das Setup für Alternativlösungen via LKW ist bereits hochgefahren und kann auf Wunsch jederzeit gerne sowohl für Neusendungen als auch noch nicht auf die Bahn verladene Container gewählt werden. Für Sendungen welche keiner besonderen Dringlichkeit unterliegen empfehlen wir jedoch keine Unterbrechung des geplanten Transportablaufs. Es muss jedoch mit leichter Verzögerung und ggf. mit Lagerkosten an den Terminals gerechnet werden.
Modalität: Luftfracht
Status: 1/5 - vorsicht
Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) das Kabinenpersonal der Lufthansa AG und Cityline hat zu einem Warnstreik aufgerufen. Bestreikt werden der Standorte Frankfurt (FRA) am Dienstag, den 12.03.2024 von 04:00 Uhr bis 23:00 Uhr und in München (MUC) am Mittwoch, den 13.03.2024 den gesamten Tag. Frachter und Road Feeder Services (RFS) verkehren während der gesamten Streikperiode planmäßig. Jedoch können die Belly-Kapazitäten auf Passagierflügen während des Streiks an den Standorten FRA und MUC nur beschränkt abgeflogen werden.
Zum genannten Zeitraum werden Luftfrachtsendungen über die Lufthansa HUBs FRA und MUC von und nach Österreich auf RFS gebucht. Dadurch kann sich die Planlaufzeit um 24-36 Stunden verlängern.
Unser Experten-Team berät Sie jederzeit gerne.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat Ihre Mitglieder zu einem Streik in der Zeit vom Dienstag, 23.01.2024 18:00 bis Montag, 29.01.2024 18:00 aufgerufen.
Eine genaue Prognose der Auswirkungen ist derzeit nicht absehbar, als Folgewirkung rechnen wir jedoch mit enormen Verspätungen und Zugsausfällen sowie daraus resultierenden Rückstaus nach Streikende.
Durch diesen Stau und die fehlenden Transportkapazitäten können Sendungen teilweise nicht rechtzeitig in den Terminals angeliefert werden wodurch eventuelle Umbuchungen möglich sind. Das Setup für Alternativlösungen via LKW ist bereits hochgefahren und kann auf Wunsch jederzeit gerne sowohl für Neusendungen als auch noch nicht auf die Bahn verladene Container gewählt werden.
Unser Experten-Team berät Sie jederzeit gerne.
Die Bedrohung der Lieferketten durch die Huthi-Rebellen im Roten Meer hat erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel und den damit verbundenen Versicherungsschutz. Die verstärkten Angriffe auf Seeschiffe seit Oktober 2023, zuletzt am 3. Dezember desselben Jahres, haben zu einer Eskalation geführt. Dies hat Reedereien dazu veranlasst, den gefährdeten Suez-Kanal zu meiden und stattdessen erhebliche Umwege um das Kap der Guten Hoffnung in Kauf zu nehmen, was zu längeren Fahrten von bis zu 31 Tagen und erheblichen Mehrkosten führt.
Der Versicherungsschutz für den Transport von Handelsgütern, der in Österreich auf Basis der Allgemeinen Österreichischen Transportversicherungs-Bedingungen (AÖTB) "Volle Deckung" abgeschlossen wird, steht vor Herausforderungen. Die AÖTB bieten fakultative Optionen, politische Gefahren wie Krieg, Streik und Terrorismus zu versichern. Jedoch hat der Versicherer das Recht, diese Gefahren innerhalb von 48 Stunden zu kündigen oder einzuschränken, ohne die übrigen Risiken zu beeinträchtigen.
Diverse Schadensszenarien sind vorstellbar, darunter Sachschäden am Transportgut, Vermögensschäden aufgrund von Reiseverzögerungen, Mehrkosten durch Entladung, Umschlag und Gebühren sowie merkantile Wertminderung und innerer Verderb des Transportguts aufgrund von Verzögerungen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Unterscheidung zwischen verschiedenen Ursachen für Schäden.
Im Falle von Sachschäden am Transportgut besteht Deckung im Rahmen der Transportversicherung, sofern das Risiko mitversichert und nicht vom Versicherer gekündigt wurde. Bei Vermögensschäden bedarf es einer Sonderdeckung, die in der Regel politische Gefahren ausschließt, es sei denn, es handelt sich um echte Piraterie. Mehrkosten können gemäß den AÖTB nur in bestimmten Fällen abgedeckt sein, während merkantile Wertminderung und innerer Verderb durch Verzögerungen nicht automatisch gedeckt sind.
Der Eintritt eines Versicherungsfalls sowie die Frage ob Deckung besteht oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Ursache der Verzögerung und die Art des Schadens. Ein sorgfältiges Verständnis der Vertragsbedingungen und eine genaue Analyse der spezifischen Risiken sind daher entscheidend. Insgesamt verdeutlicht diese komplexe Situation die Notwendigkeit, im Schadensfall sofort einen Experten zu konsultieren, und ggf. den Versicherungsschutz an die individuellen Gegebenheiten anzupassen und somit eine adäquate Sicherheit zu gewährleisten.
Unsere Experten beraten Sie jederzeit gerne!
Aufgrund des Angriffes auf das HAPAG-LLOYD-Containerschiff "Al Jasrah" im Roten Meer sowie mehrere Zwischenfälle mit MAERSK, MSC und HOEGH durch Terroristen der Huthi-Miliz haben nach HAPAG LLOYD und MAERSK, nun auch weitere Reeder wie MSC und CMA CGM reagiert und die Routen von/nach Asien geändert und verzichten auf die Nutzung des Suez-Kanals.
Aktuell sind viele Schiffe in unmittelbarer Nähe des Roten Meeres dazu angewiesen worden, eine sichere Position aufzusuchen und auf Weisung der Reederein zu warten. Es ist ab sofort mit Verzögerungen in der Transportkette sowohl im Import als auch im Export zu rechnen.

Demnach werden einige Services auf die Südroute über das Kap der guten Hoffnung (Südafrika) umgestellt. Daraus reduziert zum einen eine merkbare Laufzeiterhöhung (ca. +10 Tage) als auch eine merkbare Ratenerhöhung - speziell im Import.
Aufgrund von Beschussereignissen und dem chinesischen Neujahrsfest erwarten wir einen sprunghaften Ratenanstieg von Dezember auf Jänner um bis zu 70%. Durch hohes Ladungsaufkommen vor CNY und blank sailings gehen wir von einer großen Anzahl an Umbuchungen und daraus entstehenden Verspätungen aus.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass der derzeitige Lokführer-Warnstreik erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb in Deutschland hat. Leider waren aufgrund von Streiks, einschließlich des Fahrdienstleiters in Plattling, keine Fahrten von und nach Passau möglich. Aktuell sind mehrere Züge in Hamburg und Bremerhaven von Streiks betroffen, und die Ressourcen für Sonderzugtrassen sind erschöpft.
Darüber hinaus gibt es einen Abfertigungsrückstand in Hamburg, insbesondere am Terminal Burchardkai, der etwa 20 Stunden beträgt. Als Folgewirkung ist mit weiteren Zugausfällen zu rechnen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Exportkapazitäten erschöpft sind und die nächsten freien Bahnkapazitäten voraussichtlich frühestens ab Woche 1 verfügbar sein werden.
Weiterhin empfehlen wir dringend so rasch wie möglich anstehende Sendungen zu platzieren da wir davon ausgehen, dass sich der Abfertigungsrückstand bis ins kommende Jahr ziehen wird.
Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstehen, und stehen Ihnen für weitere Informationen sowie Alternativlösungen für Ihre geplante Sendung jederzeit sehr gerne zur Verfügung.
Aufgrund einer Aneinanderreihung von unvorhersehbaren Ereignissen im Bahnverkehr ist ein reibungsloser Ablauf aktuell nicht möglich wodurch es zu markant reduzierter Kapazität auf der Schiene kommt.
In Bremerhaven kam es zu einem Brand eines mit Kohle beladenen Waggons, welcher den gesamten umliegenden Bahnbetrieb lahmlegte. In der Zwischenzeit kam auf der Ausweichstrecke ein weiterer Zug aufgrund von technischem Defekt zum Stillstand wodurch es zu massiven Verzögerungen an den umliegenden Eisenbahnknotenpunkten kam.
Diese Vorfälle in Kombination mit den allgemein steigenden Volumen seit Ende September hat dazu geführt, dass die offenen Bahnkapazitäten zusätzlich aus dem Takt geraten. Aktuell sind die Bahnplätze für die kommenden drei Wochen vollständig ausgebucht. Seitens der Bahnoperatoren wird bereits mit Hochdruck an Lösungen zur Bereitstellung von zusätzlichem Equipment gesucht.
Es besteht die Möglichkeit, die ausgebuchte Bahnverbindung zu umgehen und über die Südhäfen (Koper und Triest) auszuweichen oder den direkten LKW-Service zu nutzen, um die betroffene Bahnstrecke zu umgehen. Durch frühzeitige Vorbuchungen lassen sich zusätzlich Risiken reduzieren und die Chance auf rechtzeitigen Bahnplatz steigern. Unsere Kollegen stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und beraten Sie von Fall zu Fall.
Die infrastrukturelle Belastungssituation durch wiederkehrende Warnstreiks in den deutschen Häfen spitzt sich weiter zu. Für die nächsten Tage (ab 14.07.) sind erneut Warnstreiks geplant. Aufgrund der dadurch weiter zunehmenden Abfertigungsverzögerung und damit einhergehenden Mehrkosten und Verspätungen, stellen die Beteiligten die Nachlauftransporte ins Hinterland zunehmend von der Bahn auf LKW um – in der Erwartung Verzögerungen am Terminal so weitestgehend zu vermeiden. Aus dieser zunehmend überbordenden Nachfragesituation resultiert eine massive Kapazitätsverknappung sowie ein enormer, unverhältnismäßiger Preisanstieg für Containerbewegungen per LKW.
Eine Entspannung ist aktuell nicht absehbar und deshalb empfehlen wir diese relevante Marktveränderung zumindest für die nächsten 6-8 Wochen in ihren Planungen bestmöglich zu berücksichtigen sowie eine möglichst enge Planungsabstimmung mit Ihrem persönlichen Betreuer bei ACS Logistics.
Leider ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine zufriedenstellende Generallösung verfügbar. Aus diesem Grund betrachten wir jeden Fall individuell und besprechen mit Ihnen die jeweils beste verfügbare Lösung.
Aufgrund der uns aktuell vorliegenden Informationen erachten wir es als notwendig, unsere Kunden über einen bevorstehenden Streik in den deutschen Seehäfen Hamburg und Bremerhaven zu informieren.
Im Zuge der nächsten Tarifverhandlungsrunde mit der Gewerkschaft VERDI am 10.06.2022, kann es rund um diesen Termin zu Warnstreiks kommen, um Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die können bis zu 4 Stunden am Stück dauern und während dieser Zeit findet kein Terminalbetrieb, also auch keine Be- und Entladung von Zügen, LKW's oder Binnenschiffen statt. Diese aus den Streiks resultierenden Termin Full-Shutdowns wirken sich entsprechend auf sämtliche Verkehre von/nach Hamburg und Bremerhaven aus und es muss mit weiteren Einschränkungen in der ohnehin schon stark beeinträchtigten von/nach den deutschen Nordhäfen gerechnet werden.
Die Informationen über die drohenden Warnstreiks sind vorläufig und zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, die konkreten Auswirkungen zu beurteilen. Unsere Spezialisten beobachten die gesamte Situation genau und werden unsere Kunden individuell und pro-aktiv dazu am Laufenden halten.
Die Lage in Shanghai entspannt sich nun langsam, seit die Behörden bestätigt haben den Lockdown ab dem 1. Juni schrittweise aufheben zu wollen. Der aktuelle Plan der Wiederöffnung sieht vor bis Mitte bzw. spät. Ende Juni im öffentlichen Leben zur Normalität zurückkehren zu können. Einige streng unter Beobachtung stehenden Bereiche wie Umschlagslager, Terminals, öffentliche Verkehrsmittel, etc. wurden bereits – wenn auch mit Einschränkungen – geöffnet und einer kontrollierten Anzahl an Bürgern wurde die Erlaubnis erteilt, ihre Wohnungen zu verlassen, um mit einer zweistündigen Erlaubnis einkaufen zu gehen.
Unabhängig davon, ob der Spediteur oder der Verlader den Transport selbst organisiert, müssen die Verlader die notwendigen Genehmigungen beantragen – und zwar:
Ningbo CFS: Die CFS-Kapazität in Ningbo ist sehr knapp bemessen, eine Reservierung muss vor der Frachtlieferung erfolgen. Derzeit können nur Container kurz vor dem Stichtag angeliefert werden, und es gibt einen zunehmenden Rückstau.