Externer Medienbericht
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2021

Entstanden, um zu performen: 10 Jahre ACS Logistics

© Joachim Horvath | ÖVZ/LogEASTics

Ein Beitrag der "ÖVZ - Österreichische Verkehrszeitung", erschienen in "LogEASTics" (22.06.2021).

Zeit ihres Bestehens hat die ACS Logistics hohe Ansprüche an Kundenservice und Qualität.

747 Cargo Plane being unloaded

"Time Critical Services" und "Emergency Solutions" sind ein Spezialgebiet der oberösterreichischen Spedition.

Am Anfang stand ein Bürocontainer im Frachtzentrum am Flughafen Hörsching. Von hier aus betreuten die Firmengründer Ulrich Hartwig, Gerald Kleeberger und Thomas Sticht, MIB die ersten Kunden der ACS Logistics GmbH & Co KG. Leicht möglich, dass einige Mitbewerber den "Newcomer" zu dieser Zeit unterschätzt haben. Dabei waren die Ansprüche schon zum Zeitpunkt der Firmengründung im Jahr 2011 sehr ambitioniert. Das Unternehmen wollte der qualitativ hochwertigste Anbieter von Transport- und Logistiklösungen für Luft- und Seefracht in Österreich werden. Und das ausgerechnet in einem Marktsegment, das sich seit Jahrzehnten über einen harten Verdrängungswettbewerb definiert.

So etwas kann schief gehen, wenn man die falsche Strategie wählt. Dieser Gefahr begegnete ACS Logistics von Beginn an mit einem sehr methodischen Ansatz. "Wir wollten Spedition anders machen und haben uns für einen ganz speziellen Weg entschieden", sagt Thomas Sticht. Umgesetzt wurde und wird das mit einer hohen Digitalisierungsreife. Durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten bleibt den Mitarbeitenden mehr Zeit für die Beschäftigung mit den Kunden und für die Gestaltung der Prozesse. Damit verknüpft ist eine Start-up-Kultur. Daraus resultieren sogenannte Instant-Lösungen in hoher Qualität, Agilität und Flexibilität. Aufgrund der hohen Skalierbarkeit kann dieser anspruchsvolle Servicelevel auf breiter Basis angeboten werden.

Qualität in der internationalen Spedition hängt auch von den Denkweisen der potenziellen Auftraggeber ab. Wer denkt, die Anbieter von Transport- und Logistikdiensten sind beliebig austauschbar, ist bei ACS Logistics wahrscheinlich an der falschen Adresse. Doch es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass es soweit kommt. Denn die Spedition aus Linz Hörsching, die zu Jahresbeginn ein Luftfrachtbüro im Office Park 4 am Flughafen Wien eröffnet hat, verfolgt eine klare Kernkundenstrategie und analysiert dabei ganz genau welche Kunden Sie mit Ihrem Setup ideal bedienen kann. Dazu gehören unter anderem Industrien mit hohen Erwartungen an Performance und Qualität. Wenn diese Unternehmen Partner mit einem schnellen Reaktionsvermögen benötigen, umso besser. Nicht umsonst zählen "Time Critical Shipments" und "Emergency Solutions" zu den Spezialgebieten von ACS Logistics.

Mit ihrer methodischen Herangehensweise, klar definierten Prozessen und einer hohen Digitalisierungsreife betreut die Spedition viele österreichische Kunden. Sie erhalten die besten maßgeschneiderten Logistiklösungen.

Seiner Agilität und Flexibilität verdankte das Unternehmen in den letzten Monaten den Gewinn von zahlreichen Neukunden. "Wir geben Unternehmen Sicherheit, indem wir für sie erreichbar sind", bemerkt Thomas Sticht. Dabei profitiert man von der stark ausgeprägten Prozess- und Technologieorientierung. So unterliegt jeder Transportauftrag einer End-to-End-Planung und in Folge einer automatisierten Performance-Kontrolle. Die WebTracker genannte innovative Visibility-, Monitoring- und Tracking-Plattform unterstützt die Kunden bei Planungs- und Forecasting-Prozessen. Daraus ergibt sich eine vollumfängliche Auftragstransparenz mitsamt der Einbindung aller Beteiligten in einem System. Das 40-köpfige Team von ACS Logistics steuert das alles und hinterfragt ständig die Kundenbedürfnisse.

Damit hat es das Hörschinger Logistikunternehmen zu einer beachtlichen Größe gebracht. "Bei uns herrscht absoluter Teamgeist und ein hoher Identifikationsgrad der Mitarbeitenden", bemerkt Thomas Sticht. Mit Stolz erfüllt ihn das kleine und sehr feine Technologieteam für die Betreuung von Bestands- und Neugeschäften einerseits sowie für die Weiterentwicklung der IT-Lösungen andererseits. Nach seiner Auffassung wird das Thema Digitalisierung in der Logistikbranche noch zu wenig strukturiert gehandhabt. Nicht zuletzt aus diesem Grund präferiert ACS Logistics Maturanten, Studienabbrecher und Quereinsteiger als Neuzugänge, die dann gerne auch die Ausbildungsschiene der "Dualen Akademie" in Oberösterreich belegen können.

Mit vielen langjährigen Kundenbeziehungen, mehreren hochrangigen Auszeichnungen, einem Fixplatz unter den Top-10 der österreichischen Luftfrachtspeditionen und rund 10.000 TEU Seefracht im Jahr sieht man bei ACS Logistics den Anspruch als "Top Performer" in der Überseespedition erreicht. Deshalb wurde jetzt die Unternehmensvision bis 2030 formuliert. Darin setzt sich das gesamte Team "Die beste maßgeschneiderte Logistiklösung. Jederzeit. Sofort." zum Ziel. Indem man zukünftige Kundenanforderungen in smarte Logistiklösungen transformiert, entsteht ein fortschrittliches Geschäftsmodell. Dieses zeichnet sich durch schnelles Reaktionsvermögen und jederzeitige Verfügbarkeit aus. Es geht darum, komplexe Logistik möglichst einfach darzustellen.

Dabei stützt sich ACS Logistics auf sein weltumspannendes Partnernetzwerk mit rund 600 Büros in 140 Ländern. Den Kundenkreis dominieren österreichische Unternehmen mit hohen Ansprüchen an Qualität, Kommunikationsverhalten und Beratung. Ihre Verantwortlichen suchen die Zusammenarbeit mit Generalisten mit einer hohen Transparenz und Zuverlässigkeit. Auch schnelle Entscheidungen werden geschätzt, was zweifellos ein Vorteil für die unabhängige und inhabergeführte Spedition ist. "Kurze Reaktionszeiten zählen zu unseren besonderen Stärken", stellt Thomas Sticht fest. Den Jahresumsatz 2020 gibt er mit knapp 30 Mio. Euro an. 

Ulrich Hartwig, Gerald Kleeberger und Thomas Sticht haben Ihre Vision der modernen Spedition realisiert.

Bis 2019 hat die oberösterreichische Spedition beim Umsatz jedes Jahr um 20-30 Prozent zugelegt. Auf die Covid-19-Krise reagierte die Geschäftsführung zunächst mit Defensivmaßnahmen wie zum Beispiel Kurzarbeit. Damit hat man sich weder wohlgefühlt, noch Sicherheit für die Mitarbeitenden und Kunden geschaffen. Deshalb wurde bereits im Juli wieder in die gewohnte Offensivhaltung gewechselt. Mittels Lernphasen, zielstrebiger Weiterentwicklung und kontinuierlichen Prozessoptimierungen wurden Pflöcke für die Zukunft geschlagen. Ein Ergebnis ist die agile Zielerreichungsmethodik OKR – Objectives & Key Results, mit der das Unternehmen in den nächsten Jahren die Position als österreichischer Komplettanbieter für globale Logistiklösungen festigen und ausbauen will.

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